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Datum: 05.10.2026

Brustkrebsmonat Oktober: Gemeinsam Zeichen setzen

Rosa Schleife weht vor dem Kulturhaus in Ibbenbüren

20261005 - Brustkrebsmonat Oktober: Gemeinsam Zeichen setzen
Dr. Ramy Zoubi, Bettina Kleingünther, Dagmar Schnittker und Dr. Tarek Zoubi (Foto: vhs Ibbenbüren)

Ibbenbüren, 5. Oktober 2026. Im „Brustkrebsmonat Oktober“ wird weltweit mit einer rosa Schleife wieder ein Zeichen für die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs gesetzt, der nach wie vor die häufigste Tumorerkrankung der Frau ist. Im Laufe ihres Lebens erkrankt in etwa jede 8. Frau daran.

Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Ibbenbüren mit einer rosa Fahne vor dem Kulturhaus an der Oststraße wieder ein Zeichen für Aufmerksamkeit, Solidarität und die Bedeutung der Brustkrebsfrüherkennung.
Zum Hissen der Fahne waren neben Bettina Kleingünther, Leiterin des städtischen Fachdienstes Volkhochschule und Kultur und der Leiterin der Stadtbücherei, Dagmar Schnittker, auch die Ibbenbürener Radiologen und Programmverantwortlichen Ärzte für das Mammographie-Screening-Programm Dr. Ramy Zoubi und Dr. Tarek Zoubi anwesend.

Beide Ärzte machten im Rahmen dieses Termins Werbung für die Vorsorge und ermutigen alle Frauen, regelmäßig am Mammographie-Screening teilzunehmen.
Alle Frauen zwischen 50 und 75 Jahren werden dazu regelmäßig alle zwei Jahre postalisch eingeladen. Mit den erstellen Röntgenaufnahmen können nicht nur kleinste bösartige Knoten entdeckt werden. Auch erste Veränderungen, die auf eine bösartige Entwicklung deuten, können diagnostiziert werden, bevor Frauen krankhafte Veränderungen überhaupt bemerken.

Die Entdeckung in derartig frühen und damit prognostisch günstigen Stadien ermöglicht schonendere Therapien und steigert die Überlebenswahrscheinlichkeiten, so die Radiologen. „Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit den Gynäkologinnen und Gynäkologen des Kreises zusammen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein elementarer Grundpfeiler auch für die Akzeptanz unserer Arbeit“, so Dr.Ramy Zoubi.

Die Wirksamkeit des Früherkennungsprogrammes konnte in Studien mehrfach belegt werden, sodass perspektivisch auch Frauen ab ihrem 45. Lebensjahr zur Mammographie eingeladen werden. Dr. Tarek Zoubi rechnet mit einem Beginn ab Sommer 2027, spätestens zum Jahreswechsel 2028.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten des Früherkennungsprogramm auch zukünftig als Regelleistung.

Im gesamten Oktober ist in der Stadtbücherei ein Aktionsständer zum Thema „Frauen und Gesundheit“ zu finden.

Quelle: vhs Ibbenbüren