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Datum: 10.07.2026

Stadt Ibbenbüren investiert weiter in Sportinfrastruktur

Zuschüsse für Vereine in Höhe von rund 896.000 Euro wurden ausgezahlt

20260709 - Stadt Ibbenbüren investiert weiter in Sportinfrastruktur
Der SV Dickenberg hat von den jetzt ausgezahlten Zuschüssen der Stadt die erste Rate in Höhe von 163.310 Euro für den Neubau einer Gymnastikhalle im Rahmen des neuen Vereinsheims erhalten. Der Gesamtzuschuss beträgt 233.300 Euro. (Foto: Stadt Ibbenbüren / Max Bertemes)

Ibbenbüren, 10. Juli 2026. Die Stadt Ibbenbüren setzt ihr Engagement für den Sport konsequent fort und unterstützt mehrere Sportvereine bei wichtigen Investitionsvorhaben. Die Stadt Ibbenbüren hat in diesen Tagen Fördermittel in Höhe von rund 896.000 Euro an mehrere Sportvereine ausgezahlt. Der Rat der Stadt Ibbenbüren hatte der Verwendung der Mittel mit großer Mehrheit zugestimmt. Mit den Zuschüssen werden Bau- und Modernisierungsmaßnahmen gefördert, die den Sportlerinnen und Sportlern sowie dem Vereinsleben langfristig zugutekommen.

Stadt und Sportvereine arbeiten im Rahmen der geltenden Sportförderrichtlinien eng zusammen. Die Stadt übernimmt grundsätzlich zwei Drittel der förderfähigen Kosten, während die Vereine ein Drittel er Kosten selber finanzieren.

Zur Finanzierung der Maßnahmen nutzt die Stadt unter anderem die Sportpauschale des Landes Nordrhein-Westfalen, die den Kommunen nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) für Investitionen im Sportbereich zur Verfügung gestellt wird. Diese Mittel allein reichen jedoch nicht aus, um die umfangreichen Maßnahmen zu finanzieren. Deshalb ergänzt die Stadt die Landesförderung durch erhebliche Eigenmittel und setzt damit ein klares Zeichen für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Sportinfrastruktur.

Von den aktuellen Auszahlungen profitieren mehrere Ibbenbürener Sportvereine:

  • Der SV Schwarz-Weiß Esch erhält die erste Rate in Höhe von 433.500 Euro für den Bau einer neuen Sporthalle im Escher Sportpark. Der von der Stadt bewilligte Gesamtzuschuss beträgt 867.000 Euro.
  • Ebenfalls an den SV Schwarz-Weiß Esch fließt die vierte Rate in Höhe von 85.000 Euro für die Errichtung des Kunstrasenplatzes. Der Verein erhält hierfür von 2023 bis einschließlich 2029 jährliche Mittel aus der Sportpauschale. Insgesamt unterstützt die Stadt dieses Projekt mit 600.000 Euro.
  • Der SV Dickenberg erhält die erste Rate in Höhe von 163.310 Euro für den Neubau einer Gymnastikhalle im Rahmen des neuen Vereinsheims. Der Gesamtzuschuss beläuft sich auf 233.300 Euro.
  • Die Ibbenbürener Spielvereinigung erhält die erste Rate in Höhe von 160.000 Euro für die Modernisierung des Kunstrasenplatzes im Sportzentrum Ost. Insgesamt beteiligt sich die Stadt mit 201.425,98 Euro an der Maßnahme.
  • Die DJK Arminia erhält 12.000 Euro für die Sanierung ihrer Umkleidekabinen sowie 33.351 Euro für die Einzäunung der Rasenplätze auf der Sportanlage Schierloh. Insgesamt unterstützt die Stadt die beiden Maßnahmen mit 24.000 Euro beziehungsweise 100.053,33 Euro.
  • Außerdem erhält die SG Handball 8.786,13 Euro für die Anschaffung einer Aufsitz-Scheuersaugmaschine.

„Unsere Sportvereine leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander in Ibbenbüren. Sie schaffen Bewegungsangebote für alle Generationen, fördern den Zusammenhalt und leisten wertvolle Arbeit für Kinder und Jugendliche“, betont Kerstin Weniger, Fachdienstleiterin Schulen und Sport bei der Stadt Ibbenbüren. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer ergänzt: „Deshalb investieren wir bewusst in moderne und zukunftsfähige Sportanlagen. Die Landesmittel aus der Sportpauschale sind dabei eine wichtige Unterstützung, reichen für die Vielzahl der Projekte jedoch nicht aus. Umso wichtiger ist es, dass wir als Stadt zusätzlich erhebliche Eigenmittel bereitstellen und unsere Vereine bei ihren Investitionen verlässlich begleiten.“

Mit den Investitionen trägt die Stadt dazu bei, die Sportinfrastruktur in Ibbenbüren langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Moderne Sportstätten schaffen gute Bedingungen für den Breiten- und Vereinssport, stärken das Ehrenamt und machen den Sportstandort Ibbenbüren auch langfristig attraktiv.