OGGS-Betreuung zieht in neue Räume
Mehr Platz für die Kardinal-von-Galen-Schule in Laggenbeck
Ibbenbüren, 20. Juni 2026. Auf dem Schulgelände der Kardinal-von-Galen-Schule in Laggenbeck sind in den vergangenen Monaten neue Räume in Modulbauweise entstanden. Die eingeschossige Anlage auf dem Schulhof ist inzwischen fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. Mit den zusätzlichen Räumen reagiert die Stadt Ibbenbüren auf den gestiegenen Platzbedarf der Offenen Ganztagsgrundschule (OGGS).
Ein eigener Raum für den Tischkicker, ein Raum zum Bauen mit Klemmbausteinen und Klassenräume mit viel Platz: Insgesamt drei Klassenräume und zwei Zwischenräume sorgen nun für spürbare Entlastung im Schulalltag.
Dem Bau der neuen Module gingen umfangreiche Vorarbeiten voraus. „Zunächst musste die Fläche seitlich des Schulhofs vorbereitet werden. Dafür wurden unter anderem bestehende Fahrradständer zurückgebaut und später auf dem Schulgelände wieder aufgebaut“, erklärt Klaus Lüttmann, Projektverantwortlicher im Fachdienst Facility Management der Stadt Ibbenbüren. So konnte verhindert werden, dass der Spielplatz der Schule verkleinert werden musste. Anschließend erfolgten die Fundamentarbeiten, die Herstellung der Schotter- und Standflächen sowie die Verlegung von Wasser-, Abwasser-, Strom- und Datenleitungen. Auch die Gestaltung der Außenanlagen und die Einrichtung notwendiger Fluchtwege gehörten zu den Maßnahmen.
Ursprünglich waren zwei Klassenräume vorgesehen. Im Verlauf der Ausschreibung konnte das Projekt jedoch kurzfristig auf drei Räume erweitert werden, um dem zusätzlichen Raumbedarf gerecht zu werden. Die eingeschossige Anlage besteht aus mehreren Modulen, wobei jeder Klassenraum aus drei miteinander verbundenen Einheiten sowie einem Eingangsbereich zusammengesetzt ist.
Die Modulbauweise bietet dabei zahlreiche Vorteile. Neben der vergleichsweise schnellen Umsetzung haben sich insbesondere die technischen Standards in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Statt klassischer Elektroheizungen kommen moderne Klimasplitgeräte zum Einsatz, die sowohl heizen als auch kühlen können und deutlich effizienter arbeiten. Auch bei Dämmung und Schallschutz entsprechen die Räume hohen Anforderungen, unter anderem durch moderne Isolierung und Dreifachverglasung.
Besonders erfreulich: Trotz der Erweiterung des Projekts liegen die Kosten weiterhin unter der ursprünglich kalkulierten Summe. Für die Gesamtmaßnahme waren zunächst rund 375.000 Euro vorgesehen. Nach aktuellem Stand wird die Schlussabrechnung voraussichtlich bei etwa 300.000 Euro liegen.