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Straße Zum Welleken wird zeitweise vollgesperrt
Wegen Kanalbauarbeiten ab Mitte Juni
Ibbenbüren, 12. Juni 2026. Weil die bestehende Mischwasserkanalisation durch ein Trennsystem ersetzt wird, kommt es mit Beginn der Kanalbauarbeiten ab Montag, 15. Juni, zu einer Vollsperrung der Straße Zum Welleken zwischen Raheneschstraße und Arndtstraße. Die notwendigen Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Betroffen ist der Bereich der Hausnummern 24 bis 40. Der Anliegerverkehr wird – soweit möglich – während der Bauarbeiten aufrechterhalten. Die Stichstraße Zum Welleken bleibt dauerhaft befahrbar.
Dies führt dazu, dass die Ein- und Ausfahrten zu den Grundstücken im Bereich Zum Welleken 24 bis 40 teilweise eingeschränkt oder temporär nicht möglich sein werden. Es wird jedoch sichergestellt, dass die Grundstücke nach dem täglichen Ende der Bauarbeiten wieder erreichbar sind. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Baustelle jederzeit passieren.
Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits von der Stadt angeschrieben. „Uns ist bewusst, dass die Bauarbeiten für die betroffenen Anlieger mit Einschränkungen verbunden sind. Daher stehen wir im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und bemühen uns, individuelle Lösungen möglichst unkompliziert zu ermöglichen“, erklärt Martin Schmidt, Leiter der Abteilung Stadtentwässerung der Stadt Ibbenbüren.
Bis Anfang August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Derzeit werden in diesem Abschnitt sowohl Regen- als auch Schmutzwasser gemeinsam über die vorhandene Mischwasserkanalisation zur Kläranlage in Püsselbüren geleitet. Für die Trennung der Abwässer ist daher der Bau eines zusätzlichen Regenwasserkanals erforderlich.
Mit der Umstellung von einem Misch- auf ein Trennsystem verfolgt die Stadtentwässerung mehrere Ziele: Zum einen soll der Gewässerschutz verbessert werden, da bei Starkregenereignissen künftig weniger Abwasser in Gewässer abgeschlagen wird. Gleichzeitig entsteht ein leistungsfähigeres Kanalnetz, das größere Regenmengen besser ableiten kann. Darüber hinaus trägt das neue System zu einer nachhaltigeren Abwasserreinigung bei, da der Reinigungsaufwand in der Kläranlage reduziert und der Betrieb insgesamt effizienter wird.