Jugendhilfeausschuss stellt Weichen für die kommenden Jahre
Workshop des LWL-Landesjugendamtes liefert Impulse
Ibbenbüren, 26. Mai 2026. Welche Aufgaben hat der Jugendhilfeausschuss? Welche Verantwortung trägt er für Kinder, Jugendliche und Familien in Ibbenbüren? Und wie können Politik, freie Träger, beratende Institutionen und Verwaltung gemeinsam gute Rahmenbedingungen für junge Menschen schaffen? Mit diesen Fragen hat sich der Jugendhilfeausschuss der Stadt Ibbenbüren jetzt im Rahmen eines Workshops des LWL-Landesjugendamtes Westfalen intensiv beschäftigt.
Die Ausschussmitglieder nutzten die Gelegenheit, ihre Rolle innerhalb der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe zu schärfen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und die Zusammenarbeit weiter zu stärken. LWL-Fachberater Thomas Fink vermittelte dabei grundlegende Informationen zu Rechten, Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten des Jugendhilfeausschusses und gab gleichzeitig einen Überblick über aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Im weiteren Verlauf wurden die überregionalen Impulse gemeinsam mit den Leitungskräften des Jugendamtes auf die Situation in Ibbenbüren übertragen. Dabei standen insbesondere die sich wandelnden gesellschaftlichen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen im Mittelpunkt.
„Wir erleben, dass sich die Rahmenbedingungen in der Jugendhilfe rasant verändern – personell, finanziell und gesellschaftlich,“ erläuterte Thorsten Runde, Fachdienstleiter Kinder, Jugend und Familie bei der Stadt Ibbenbüren. „Umso wichtiger ist es, dass der Jugendhilfeausschuss ein klares gemeinsames Verständnis seiner Aufgaben und vor allem seiner Gestaltungsmöglichkeiten hat. Dieser Workshop bietet dafür einen sehr guten Rahmen.“
Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses betonten dabei ihren gemeinsamen Anspruch, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Ibbenbüren aktiv mitzugestalten. Unterstützung erhält dieses Ziel auch durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
„Die Jugendhilfeausschüsse sind das Herzstück der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe. Hier werden die Weichen für die Zukunft junger Menschen gestellt – mit Fachverstand, Verantwortungsbewusstsein und viel persönlichem Engagement“, betonte Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL.
Der Workshop machte deutlich, dass der Jugendhilfeausschuss der Stadt Ibbenbüren für die kommenden Jahre fachlich und organisatorisch gut aufgestellt ist. Neben neuen fachlichen Impulsen stand vor allem der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt.
„Wir gehen mit Rückenwind aus diesem Tag“, fasste Brigitte Janz, zuständige Geschäftsbereichsleiterin, zusammen. „Die nächsten fünf Jahre werden herausfordernd – aber wir haben das gemeinsame Ziel klar im Blick: die Chancen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Ibbenbüren nachhaltig zu voranzutreiben.“