Nächster Meilenstein für den I_NOVA Park in Ibbenbüren
Bauarbeiten starten: Spatenstich für Baustraße
Ibbenbüren, 29. September 2026. Für die Entwicklung des I_NOVA Parks ist die nächste wichtige Hürde genommen: Mit dem Spatenstich für die Baustraße starten die Arbeiten an einem weiteren zentralen Baustein der infrastrukturellen Erschließung des neuen Gewerbe- und Industriegebiets. Die rund 450 Meter lange Baustraße schafft insbesondere die Verbindung zwischen der Osnabrücker Straße und dem Gewerbegebiet und damit auch die notwendige Anbindung des Geberit-Grundstücks, auf dem die Bauarbeiten bereits begonnen haben.
„Mit dem Bau der Baustraße wird die Entwicklung des I_NOVA Parks nun auch bei der Infrastruktur sichtbar. Wir schaffen damit die Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen ihre Vorhaben auf dem Areal umsetzen können“, betont Uwe Manteuffel, Technischer Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren.
Für den Bau der Straße, die bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden soll, müssen rund 4.500 Kubikmeter Boden und weitere Massen bewegt werden. Auf einer Fläche von rund 3.300 Quadratmetern wird Asphalt eingebaut. Im Zuge der weiteren Erschließung ist ab Februar 2027 die Verlegung von rund 4 km Kanalnetz sowie einer vergleichbaren Länge an Versorgungsleitungen vorgesehen.
Die Baustraße ist Teil der umfassenden Erschließung des I_NOVA Parks. Auf dem rund 60 Hektar großen ehemaligen Bergwerksareal entsteht schrittweise ein moderner Gewerbe- und Industriestandort. Neben Straßen werden unter anderem Leitungen für Strom, Trinkwasser, Abwasser und Telekommunikation verlegt sowie Flächen für die weitere Entwicklung vorbereitet. Die Stadt Ibbenbüren investiert bis Mitte 2028 rund zehn Millionen Euro in die Erschließung des Areals.
Ein wesentlicher Impuls für die nun sichtbare Entwicklung ist die Ansiedlung der Geberit Gruppe. Das Unternehmen hat im August 2026 den Bau eines neuen Distributionszentrums gestartet. Auf einem rund 180.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein hochmodernes Logistikzentrum; Geberit investiert nach eigenen Angaben rund 200 Millionen Euro und plant in den kommenden Jahren mehr als 200 Arbeitsplätze in Ibbenbüren.
„Der I_NOVA Park steht beispielhaft für den Strukturwandel in Ibbenbüren. Wo über Jahrzehnte Steinkohle gefördert wurde, schaffen wir nun die Voraussetzungen für neue Unternehmen, Investitionen und Arbeitsplätze“, so Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. „Die Erschließung ist dabei eine langfristige Aufgabe, die wir Schritt für Schritt voranbringen.“
Die Arbeiten an der Baustraße markieren damit einen weiteren sichtbaren Schritt auf dem Weg zur Entwicklung des I_NOVA Parks. Gleichzeitig werden mit dem Ausbau der technischen Infrastruktur die Grundlagen für die weitere Ansiedlung von Unternehmen und die langfristige Entwicklung des Standorts geschaffen. Der I_NOVA Park soll dabei Flächen für unterschiedliche Nutzungen – von technologieorientierten Unternehmen und Energieinfrastruktur über Logistik bis hin zu Handwerk und produzierendem Gewerbe – bieten.