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Datum: 17.09.2026

Konverterbau in Ibbenbüren

Amprion teilt mit: Straßensperrungen für Arbeiten an der ehemaligen Zechenbahn

20260917 - Konverterbau in Ibbenbüren
Symbolbild. (Foto: Stadt Ibbenbüren / Max Bertemes)

Dortmund / Ibbenbüren, 17. September 2026. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion errichtet auf dem ehemaligen Gelände des Kohlekraftwerks in Ibbenbüren einen Konverter für das Offshore-Netzanbindungssystem BalWin2. Im Rahmen von Arbeiten an der Zechenbahn kann es zu kurzfristigen Bahnübergangssperrungen kommen.

Im Auftrag von Amprion werden im Bereich der Gleise der ehemaligen Zechenbahn zwischen dem RAG-Gelände und der Talstraße in Ibbenbüren in der Zeit vom 21. September bis voraussichtlich 16. Oktober Arbeiten im Gleisbett durchgeführt. Mit der Ausführung ist die Firma Hagedorn beauftragt.

Im Rahmen der Arbeiten werden die Oberleitungen der ehemaligen Eisenbahnstrecke zurückgebaut. Hintergrund sind wiederholte Diebstähle von Teilen der Oberleitungsanlage. Durch solche Eingriffe können Gefährdungen an der verbleibenden Infrastruktur entstehen. Mit dem Rückbau der Oberleitungen sollen Gefahren für Dritte vermieden werden.

Kurzfristige Sperrungen an Bahnübergängen möglich

Während der Arbeiten kann es an mehreren Bahnübergängen entlang der Strecke zu kurzfristigen Straßensperrungen von jeweils etwa 15 Minuten kommen.

Betroffen sind die folgenden Übergänge:

  • Mühlenweg
  • Rheiner Straße
  • Bockradener Straße
  • Neue Bockradener Straße
  • Nordstraße
  • An der Zechenbahn
  • Talstraße

Die Sperrungen erfolgen ausschließlich für die Dauer der erforderlichen Arbeiten und werden auf das notwendige Maß beschränkt. Amprion bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Arbeitsbereiche während der Durchführung der Oberleitungsarbeiten nicht betreten werden.

Die Offshore-Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2

Die beiden geplanten Offshore-Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2 verbinden Windparks in der Nordsee mit dem Übertragungsnetz an Land. Sie werden sowohl auf der Land- als auch auf der Seeseite größtenteils parallel zueinander installiert. Beide Projekte können jeweils eine Leistung von 2.000 Megawatt übertragen. Das entspricht zusammen dem Bedarf von etwa 4 Millionen Menschen. Von den Nordsee-Windparks aus verlaufen die Kabel zunächst etwa 155 bzw. 165 Kilometer auf See. Sie unterqueren die Insel Norderney und erreichen im Bereich Hilgenriedersiel die Küste. Auf dem landseitigen Teil von BalWin1 und BalWin2 werden etwa 205 bzw. 215 Kilometer Erdkabel verlegt. Um zu ihren jeweiligen Netzverknüpfungspunkten in Wehrendorf (BalWin1) und Westerkappeln (BalWin2) zu gelangen, werden sich die Vorhaben auf dem letzten Teil der Strecke trennen.

Quelle: Pressemitteilung von Amprion