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Datum: 01.09.2026

Vom Schallschutz bis zur Schulerweiterung

Stadt Ibbenbüren investiert von 2016 bis 2025 rund 33,8 Millionen Euro in ihre Schulen

20260831 - Vom Schallschutz bis zur Schulerweiterung
Noch ist es aufgrund der Schulferien ruhig in den Klassenzimmern der Ludwigschule. Zukünftig soll das auch nach dem Schulstart dank der neuen Schallschutzdecken in allen Klassenzimmern so bleiben. (Foto: Stadt Ibbenbüren / Max Bertemes)

Ibbenbüren, 1. September 2026. In der Ludwigschule wird derzeit gearbeitet: In einem Teil des Schulgebäudes wird während der Sommerferien eine neue Schallschutzdecke angebracht. Die Maßnahme verbessert die akustischen Bedingungen in den Räumen und damit die Voraussetzungen für gutes Lernen und Arbeiten. Nun sind alle Klassenräume der Grundschule mit Schallschutzdecken ausgestattet. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel dafür, wie vielfältig die Investitionen der Stadt Ibbenbüren in ihre Schulen sind. Ein Blick auf die Jahre 2016 bis 2025 zeigt: In diesem Zeitraum hat die Stadt umfangreich in ihre Schulstandorte investiert.

Insgesamt flossen in diesen zehn Jahren rund 33,8 Millionen Euro in die Ibbenbürener Schulen. Dabei reicht die Bandbreite der Maßnahmen von großen Bauprojekten und Erweiterungen über die Modernisierung von Klassen- und Fachräumen bis hin zur Ausstattung mit neuen Möbeln oder Arbeiten an Innen- und Außenbereichen. So wird auch in diesen Sommerferien nicht nur in der Ludwigschule gearbeitet, sondern unter anderem an der Erna-de-Vries-Gesamtschule (Modernisierung der Lüftungsanlage in der Spülküche sowie Fortführung der Arbeiten im Rahmen des Digitalpaktes) und am Johannes-Kepler-Gymnasium (Modernisierung des Brandschutzes).

„Unsere Schulen sind zentrale Orte unserer Stadt. Deshalb ist es wichtig, dass wir kontinuierlich in ihre Gebäude, ihre Ausstattung und damit in gute Lern- und Arbeitsbedingungen investieren“, sagt Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. „Dabei geht es nicht immer um die großen Bauprojekte. Auch viele kleinere Maßnahmen tragen dazu bei, dass unsere Schulen funktional, sicher und zeitgemäß bleiben.“

Große Projekte und viele Einzelmaßnahmen

Besonders umfangreiche Investitionen gab es beispielsweise an der Johannes-Bosco-Schule. Dort wurde und wird mit der Erweiterung des Schulgebäudes ein großes Bauprojekt umgesetzt, das den Standort zukunftsfähig aufstellt. Auch am Goethe-Gymnasium, am Johannes-Kepler Gymnasium und an der Albert-Schweitzer-Schule wurden im betrachteten Zeitraum erhebliche Mittel investiert.

Doch neben solchen größeren Projekten besteht ein wesentlicher Teil der Investitionen aus zahlreichen einzelnen Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Modernisierung von Klassen- und Fachräumen, Arbeiten an Sporthallen, die Beschaffung neuer Möbel sowie Innen- und Außenanstriche. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik – wie die aktuell angebrachte Schallschutzdecke in der Ludwigschule – gehören dazu.

Darüber hinaus fallen unter die schulbezogenen Aufwendungen auch übergreifende Maßnahmen und Wartungsarbeiten. Dazu zählen beispielsweise die Wartung und Planung von Sicherheitsbeleuchtungen, die Wartung von Sporthallen und Spielgeräten sowie weitere Arbeiten an den Gebäuden und Außenanlagen.

Investitionen an allen Schulstandorten

„Die Zahlen machen deutlich, dass wir unsere Schulen an vielen Stellen weiterentwickeln und instand halten“, sagt Uwe Manteuffel, Technischer Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren. „Dabei schauen wir uns immer in Rücksprache mit den Schulleitungen an, was am jeweiligen Standort gebraucht wird – vom Schallschutz über die Ausstattung von Räumen bis hin zu größeren baulichen Veränderungen. Unser Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften gute Rahmenbedingungen zu bieten.“

Die Arbeiten an der Ludwigschule stehen damit stellvertretend für eine Vielzahl von Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren an den Ibbenbürener Schulen umgesetzt wurden – und für die kontinuierliche Aufgabe, die Schulgebäude und ihre Ausstattung weiterzuentwickeln.