Wussten Sie schon, wie sich die Asiatische Tigermücke stoppen lässt?
Verbraucherzentrale NRW informiert
Ibbenbüren, 10. August, 2026.Ursprünglich aus dem asiatisch-pazifischen Raum stammend, verbreitet sich die Asiati sche Tigermücke inzwischen auch in Deutschland. Ein unangenehmer Zuwanderer, denn die schwarz-weiß gemusterte Mücke kann verschiedene Viruserkrankungen übertragen und gilt als aggressiv und stechfreudig – und zwar tagsüber. Die Weibchen benötigen Blut für die Eibildung. „Die wärmeliebenden Insekten fühlen sich insbesondere in städtischen Räumen wohl. Hier können alle, die einen Garten oder Balkon haben, dazu beitragen, dass die Verbreitung der invasiven Art gestoppt wird. Zugleich schützt man sich mit den einfachen Maßnahmen selbst vor den fliegenden Plagegeistern“ so die Verbraucherzent rale NRW.
Tigermücken legen ihre Eier am Rand von Gefäßen oder kleinen Gewässern ab. Steigt der Wasserpegel, entwickeln sich die Larven, aus denen Mücken schlüpfen. „Die oberste Regel lautet daher: kein stehendes Wasser im Garten, auf dem Balkon, der Terrasse oder in Dachrinnen“, so die Verbraucherzentrale. Gießkannen, Eimer oder Topf untersetzer sollten regelmäßig ausgeleert und gesäubert, Regentonnen mit Deckeln oder engmaschigen Netzen abgedeckt werden. Vogel-, Igel- oder Insektentränken leert man bei warmem Wetter auch zum Schutz dieser Tiere vor Krankheiten am besten täglich und spült sie mit heißem Wasser oder bürstet sie gründlich aus. Sandspielzeug, Schubkarren und ähnliche Gegenstände regensicher unterstellen oder umdrehen.
Die Eier der Tigermücke sind nicht nur relativ trockenheits-, sondern auch frostresistent und überstehen milde Winter. Um das zu verhindern, sollten Gefäße aller Art im Herbst ausgeleert und gründlich ausgebürstet werden. Übrigens: Wo sich Vögel, Fledermäuse, Libellen und Amphibien wohlfühlen, haben Mücken schlechte Chancen.
Weiterführende Informationen:
• Tipps zur ökologischen Schädlingsbekämpfung im Garten: https://www.verbraucher zentrale.nrw/node/13697
• Wer Tigermücken sichtet und fängt, kann diese an das Leibniz-Zentrum für Agrarland schaftsforschung e.V. senden und zum Mückenatlas, der die Verbreitung in Deutsch land zeigt, beitragen: https://mueckenatlas.com/mueckenjaeger-werden/
Quelle: Verbraucherzentrale NRW