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Datum: 13.05.2026

Befragung zur Zukunft der Sportstätten läuft

Stadt Ibbenbüren setzt auf Beteiligung der Vereine

20260512 - Befragung zur Zukunft der Sportstätten läuft
Im Zuge der Fortschreibung der Sportstättenentwicklungsplanung läuft derzeit eine Befragung der Vereine. Die Stadt appelliert an alle Beteiligten, sich an der Umfrage zu beteiligen und ihre Erfahrungen, Bedarfe und Einschätzungen einzubringen. (Foto: Pixabay / Alexander Fox)

Ibbenbüren, 13. Mai 2026. Wie sehen die Sportangebote der Zukunft in Ibbenbüren aus? Um diese Frage beantworten zu können, setzt die Stadt aktuell auf die Unterstützung der Ibbenbürener Sportvereine. Im Zuge der Fortschreibung der Sportstättenentwicklungsplanung läuft derzeit eine Befragung der Vereine. Die Stadt appelliert an alle Beteiligten, sich an der Umfrage zu beteiligen und ihre Erfahrungen, Bedarfe und Einschätzungen einzubringen. Die Ergebnisse bilden eine zentrale Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Sport- und Bewegungsangebote in der Stadt.

Mit der Fortschreibung der bestehenden Sportstättenentwicklungsplanung aus dem Jahr 2017 wurde – wie bereits damals – das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) aus Stuttgart beauftragt. Ziel ist es, eine aktuelle und belastbare Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur Sportinfrastruktur sowie für eine mögliche Anpassung der Sportförderrichtlinien zu schaffen.

Im Mittelpunkt der laufenden Vereinsbefragung stehen unter anderem die Nutzung und Bewertung der Sportanlagen, Trainings- und Wettkampfzeiten, zukünftige Bedarfe sowie Entwicklungsperspektiven der Vereine. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt und die bestehende Sportförderung werden thematisiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die spätere Bedarfsanalyse ein.

Hintergrund der Fortschreibung sind deutlich veränderte Rahmenbedingungen seit 2017. Entwicklungen im Schulbereich, veränderte Mitgliederstrukturen in den Vereinen und neue Sportangebote wirken sich ebenso auf die Anforderungen an die Sportinfrastruktur aus wie bereits umgesetzte oder geplante Maßnahmen an Sportanlagen. Auch Themen wie die Weiterentwicklung des Schulzentrums Ost oder die zukünftige Nutzung von Sporthallen an ehemaligen Schulstandorten werden berücksichtigt.

Die Sportstättenentwicklungsplanung ist ein strategischer Planungsprozess mit einem Zeithorizont von acht bis zehn Jahren. Ziel ist es, Aussagen darüber zu treffen, wo künftig zusätzlicher Bedarf an Sportstätten entsteht, wo möglicherweise Überkapazitäten vorhanden sind und welche Sanierungs-, Modernisierungs- oder Investitionsmaßnahmen priorisiert werden sollten. Die Planung dient damit als wichtige Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung.

„Die Sportvereine kennen die Situation vor Ort am besten. Deshalb ist ihre Beteiligung für die Planung besonders wichtig“, betont Christoph Ungruh vom Fachdienst Schulen und Sport der Stadt Ibbenbüren. „Nur mit möglichst vielen Rückmeldungen können wir belastbare Aussagen treffen und die Sportangebote in Ibbenbüren bedarfsgerecht und zukunftsfähig weiterentwickeln.“

Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse der Befragung ausgewertet und unter anderem mit Blick auf die Entwicklung von Bevölkerung und Schülerzahlen analysiert. Anschließend folgt eine kooperative Planungsphase, in der Vertreterinnen und Vertreter aus Sportvereinen, Politik, Verwaltung, Schulen und weiteren Institutionen gemeinsam konkrete Ziele und Handlungsempfehlungen erarbeiten.

Der gesamte Prozess ist auf rund acht bis zehn Monate angelegt. Der Abschlussbericht mit Empfehlungen zur zukünftigen Sportstättenentwicklung soll voraussichtlich Ende des Jahres in den politischen Gremien vorgestellt werden.