„Bauturbo“: Stadt und Politik beraten sich
Gemeinsame Leitlinien sollen erarbeitet werden
Ibbenbüren, 22. Dezember 2025. „Wir werden heute Abend in die Tiefen des „Bauturbos“ eintauchen – ein komplexes Thema mit vielen Facetten und vor allem Folgen“, brachte es der Technische Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren am vergangenen Dienstagabend im Freizeithof Bögel-Windmeyer auf den Punkt. Die Stadtverwaltung hatte Vertreterinnen und Vertreter der im Stadtrat vertretenen Fraktionen eingeladen. Ziel des Austauschs war es, eine Übersicht darüber zu bekommen, welche Folgen die Gesetzesänderungen im Baugesetzbuch für die Stadt und die Politik haben.
Im Kern geht es um das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“, besser bekannt als „Bauturbo“. Stark vereinfacht bietet das Gesetz die Möglichkeit, bisher benötigte Bebauungspläne (B-Pläne) für Wohnungsbauvorhaben nicht mehr beschließen beziehungsweise ändern zu müssen. So sollen die Baugenehmigungen für Wohnungsbauvorhaben beschleunigt werden.
„Es ist nicht so, dass nun keine Regeln mehr gelten“, erklärte Lukas Sackarendt, Abteilungsleiter Bauordnung bei der Stadt Ibbenbüren, den Anwesenden. Dennoch müssen Stadt und Politik nun klären, unter welchen Rahmenbedingungen der „Bauturbo“ in Ibbenbüren umgesetzt werden kann. Stadtverwaltung und Politik wollen bis zur kommenden Sitzungsperiode gemeinsame Leitlinien erarbeiten, innerhalb derer die Gesetzesnovelle in Ibbenbüren angewendet werden kann.