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Abgeschlossenheitsbescheinigung

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Sie wollen Ihr bestehendes oder geplantes Gebäude in Eigentumswohnungen oder Teileigentum aufteilen und umwandeln? Dafür benötigen Sie vor einer Eintragung im Grundbuch zunächst eine Bescheinigung der Bauaufsichtsbehörde, aus der sich ergibt, dass die Wohnungen oder das Teileigentum völlig voneinander abgetrennt ist.

 

Die sogenannte Abgeschlossenheitsbescheinigung (AB) ist eine Bescheinigung darüber, dass eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) baulich von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist. Diese Trennung erfolgt beispielsweise durch Wände und Decken, die den Schall- und Wär­meschutz gewährleisten. Es muss weiterhin ein eigener, abschließbarer Zugang zu jeder Einheit vorhanden sein.

 

Die AB ist (zusammen mit dem Aufteilungsplan) die Voraussetzung für die Aufteilung eines Gebäu­des in Wohnungseigentum und/ oder Teileigentum und für die Anlage eigener Grundbuchblätter für jede einzelne Ei­gentumswohnung (die eigentliche Umwandlung). Sie ist also erforderlich, wenn der Neubau von Eigentumswohnungen oder die Aufteilung eines Mietshauses in (separat verkäufliche) Eigentumswohnungen geplant ist.

 

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Fachdienst Bauordnung ausgestellt. Eine verbind­liche Aussage über den Umfang der baurechtlich zulässigen Nutzung (erteilte Baugenehmigungen) des Sondereigentums enthält die Abgeschlos­senheitsbescheinigung aber nicht.
Die AB wird bei der Bauaufsichtsbehörde von dem Bauherrn bzw. Grundstücksei­gentümer bean­tragt und soll nur dann erteilt werden, wenn die entsprechenden Wohnungen nach bauaufsichtli­chen Kriterien abgeschlossen sind.

 

Es handelt sich um eine gebührenpflichtige Dienstleistung. Die Höhe richtet sich nach der Anzahl der Einheiten und der gewünschten Ausfertigungen.

 

Hinweis: Die Gebäude müssen den bereits erteilten Baugenehmigungen entsprechen. Andernfalls ist es erforderlich, dass zunächst ein Bauantrag nachgereicht wird.

 

 

 

 


Notwendige Unterlagen


  • Lageplan mit allen Gebäuden (3-fach)
  • Aufteilungsplan: Bauzeichnungen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte) mit der gewünschten Aufteilung der Eigentumswohnungen oder des Teileigentums. Jeder Raum muss mit der jeweiligen Ziffer des Anteils versehen werden. Gemeinschaftsräume (Treppenhaus, Haus­anschlussräume, gemeinsame Heizungen und Trockenkeller) sind mit dem Buchstaben G = Gemeinschaftseigentum zu kennzeichnen (3-fach)
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung mit Tausendstelanteilen (4-fach)
  • Antragsvordruck (1-fach), zu finden im Internet: www.ibbenbueren.de/verwaltung/formulare/formular.php?id=29&menuid=1368&topmenu=987