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Ökologisch orientiertes Bauen

 

 

Ökologisch orientiertes Bauen ist mehr als nur klimaschutzorientiertes Bauen. Hierzu zählt insbesondere auch die Beachtung naturschützender Ziele und gesetzlicher Regelungen.

 

Niedrigstenergiegebäude sollen im Neubau ab 2021 Standard in der Europäischen Union werden. Gute Beispiele zu Niedrigstenergiegebäuden gibt es in Ibbenbüren. Sie können von interessierten Bauherren besichtigt werden, um sich mit den Gebäudenutzern auszutauschen. Eine Anmeldung zur Besichtigung erfolgt über die Stadtverwaltung Ibbenbüren: Tel.: 05451 931-745 oder eMail: Hans-Josef.Schulte@ibbenbueren.de.

 

Viele Pflanzen- und Tierarten sind „Kulturfolger“ des Menschen und ihm bis in die menschlichen Siedlungsgebiete gefolgt. Hier fanden sie in der Vergangenheit oft günstige Bedingungen vor.

 

Einige Vogel- und Fledermausarten nisten und schlafen in Nischen, Hohlräumen und Spalten von Gebäuden. Werden Altbauten saniert oder abgerissen, verlieren sie oft ihren Wohnraum in oder an vom Menschen primär genutzten Gebäuden. Und auch der Hausneubau bietet oft nur wenigen Arten noch Raum, ihre Lebensansprüche zu verwirklichen.
Eine Broschüre des Naturschutzbundes Deutschland in Leipzig gibt Auskunft, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Ein Download ist hier möglich.

 

„Unsichtbare“ Hindernisse (Glasscheiben)


Es gibt viele menschengemachte Objekte, die einem fliegenden Vogel den Weg verstellen können: Leitungen, Seile, Zäune, Windkraftanlagen. Alle diese Objekte sind mehr oder weniger gut sichtbar. Glas allein ist unsichtbar. Glasscheiben werden deshalb für viele Vögel zur Todesfalle.

 

Am besten lässt sich der gläserne Vogeltod vermeiden, wenn das Haus an irgendeiner Stelle "undurchsichtig" ist. Fenster kann man für die Vögel von innen mit Gardinen, Jalousien, Rollos, Lamellenvorhängen und Ähnlichem gefahrloser gestalten. Dekorationen aller Art an oder auf den Scheiben, auch Glasmalereien und Kinderfarben tun die gleichen Dienste.
Weitere Information gegen den Vogelschlag hier.

 

Auch die Zahl der Wildbienen geht seit Jahrzehnten deutlich zurück. Hilfsweise errichtete Bienenniststätten – auch „Insektenhotel“ genannt – sind oft nur zweite Wahl. Eine vielfältige und naturnahe Bepflanzung und Pflege des eigenen Gartens oder des Balkons bietet jedoch einigen Bienenarten Nahrung und sogar Nistmöglichkeiten.
Eine Broschüre des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland gibt einfache Tipps und Vorlagen zum Selbermachen, damit persönliches Engagement im Naturschutz von Erfolg gekrönt sein kann. Ein Download erfolgt hier.