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Was ist die Ruhefrist und die Nutzungszeit?

 

 

Die Ruhezeit bezieht sich immer auf den Verstorbenen und bezeichnet die Zeitspanne, innerhalb dessen eine belegte Grabstelle nicht erneut belegt werden darf. Diese Frist soll eine angemessene Totenehrung ermöglichen. Die Ruhezeit beträgt in Ibbenbüren für Leichen und Aschen 25 Jahre, bei Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr 20 Jahre und für Tot- und Fehlgeburten und aus Schwangerschaftsabbrüchen stammende Leibesfrüchte 15 Jahre.

 

Die Nutzungszeit ist der Zeitraum, innerhalb dessen Nutzungsrechte an einer Grabstätte bestehen. Ein Nutzungsrecht an einem Wahlgrab oder Urnenwahlgrab wird beim Ersterwerb für 40 Jahre und an einem Reihengrab oder Urnenreihengrab (Einzelgrab) für die Dauer der Ruhefrist vergeben. Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist für Wahlgräber nach Ablauf der Nutzungszeit möglich. Bei Reihengräbern ist eine Verlängerung der Nutzungszeit nicht möglich.

 

Für den Fall, dass die Ruhezeit die Nutzungszeit übersteigt, muss die Nutzungszeit bei Eintritt eines Bestattungsfalles entsprechend – bis zum Ablauf der Ruhefrist – verlängert werden.

 

>> Bestimmungen der Friedhofssatzung