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Datum: 31.03.2026

Jugendkulturfest bringt kreative Vielfalt in die „Scheune“

Ausstellung, Mitmachaktionen und Konzert prägen lebendigen Aktionstag

20260331 - Jugendkulturfest bringt kreative Vielfalt in die »Scheune«
Keine Jugendkulturfest-Eröffnung ohne Durchschneiden des roten Bandes mit Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer - das war auch diesmal nicht anders. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Elshoff)

Ibbenbüren, 31. März 2026. Das Jugendkulturzentrum „Scheune“ ist am Montag zum Treffpunkt für junge Kunst- und Kulturschaffende geworden: Auch bei der diesjährigen Auflage des Jugendkulturfestes stand die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt, die den Nachmittag und Abend mit eigenen Beiträgen gestalteten.

Bei der Eröffnung des Festes betonten Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und Brigitte Janz, für den Bereich Kinder, Jugend und Familie zuständige Geschäftsbereichsleiterin der Stadt Ibbenbüren, die Bedeutung des Formats: „Das Jugendkulturfest macht sichtbar, wie vielfältig und lebendig die kulturelle Arbeit junger Menschen in unserer Stadt ist. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung.“

Gemeinsam mit der Jugendkunstschule des Pink Pop e.V. hatte das Team der „Scheune“ ein vielseitiges Programm organisiert, das sich gezielt an junge Teilnehmende richtete. Im Zentrum stand eine große Kunstausstellung mit Werken von rund 130 Kindern und Jugendlichen. Der Hof Bögel wurde dabei erneut zum offenen „Gallery Walk“, bei dem die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten präsentierten und mit den Besuchenden ins Gespräch kamen.

„Das Jugendkulturfest zeigt eindrucksvoll, wie viel Kreativität und Ausdruckskraft in jungen Menschen steckt. Es ist uns wichtig, ihnen eine Bühne zu geben und ihre Arbeiten sichtbar zu machen“, sagte Alwina Koop, pädagogische Leiterin der Jugendkunstschule des Pink Pop e.V.

Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr boten zahlreiche Mitmachaktionen Raum für eigenes kreatives Arbeiten. Von Graffiti bis hin zu Bastelangeboten nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich auszuprobieren und eigene Ideen umzusetzen. Ergänzend informierten verschiedene Jugendkulturstände über Möglichkeiten, sich weitergehend zu engagieren und Projekte mitzugestalten.

Auch das Café der „Scheune“ war geöffnet und diente als Treffpunkt für Austausch. Für zusätzliche Dynamik sorgten am Nachmittag die Auftritte von Tanzgruppen, die mit Hip-Hop- und K-Pop-Choreografien das Programm prägten.

„Die große Beteiligung zeigt, welchen Stellenwert das Jugendkulturfest für viele junge Menschen hat – als Raum, um eigene Ideen einzubringen, sich auszuprobieren und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen“, erklärte Steffen Ruwe, pädagogischer Leiter des Jugendkulturzentrums „Scheune“.

Den musikalischen Abschluss bildete am Abend ein Konzert im Saal der Scheune. Ab 18.30 Uhr präsentierten Musikschülerinnen und -schüler gemeinsam mit einem Dozententeam der Jugendkunstschule ihre im Tagesverlauf erarbeiteten Songs. In mehreren Bands brachten sie ihre Stücke auf die Bühne und gestalteten so den Abschluss des Festes eigenständig.

Mit seinem konsequent beteiligungsorientierten Ansatz unterstrich das Jugendkulturfest erneut die Rolle der „Scheune“ als wichtiger Ort für Jugendkultur in Ibbenbüren.