Inhalt
Datum: 30.01.2026

Ibbenbüren als „erfolgreiches Praxisbeispiel“

LANUK lobt Kommunale Wärmeplanung

20250917 - Kommunale Wärmeplanung: Interaktive Karte verfügbar
Was Kommunale Wärmeplanung der Stadt Ibbenbüren für ihre Immobilie bedeutet, können Bürgerinnen und Bürger nun auf einer interaktiven Karte auf der städtischen Internetseite herausfinden. (Foto: Stadt Ibbenbüren)

Ibbenbüren, 29. Januar 2026. Ein großes Lob für die kommunale Wärmeplanung der Stadt Ibbenbüren aus Düsseldorf: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) listet die kommunale Wärmeplanung der Stadt Ibbenbüren im aktuellen Monitoringbericht zur kommunalen Wärmeplanung in Nordrhein-Westfalen als „erfolgreiches Praxisbeispiel“, von dem andere Kommunen profitieren können.

Grund für diese Hervorhebung im Monitoringbericht ist laut LANUK die Art und Weise, wie die Stadt Ibbenbüren in der kommunalen Wärmeplanung die sogenannte Sanierungsrate von Gebäuden ermittelt hat. Anstatt eine Sanierungsquote einfach festzulegen beziehungsweise anzunehmen, hat die Stadt im Rahmen ihrer kommunalen Wärmeplanung einen statistischen Wert ermittelt, der angibt, mit welcher Geschwindigkeit Gebäude tatsächlich realistisch saniert werden können. Grundlage für diese Berechnung waren unter anderem die aktuelle Sanierungsrate sowie der Einfluss externer Faktoren. Hierunter fallen beispielsweise die steigenden Kosten fossiler Energieträger oder das Einsparpotenzial, die in den kommenden Jahren einen positiven Einfluss auf die Entscheidung zur Sanierung haben werden.

„Wie zielgerichtet eine vorausschauende Sanierungsstrategie ausgestaltet werden kann, zeigt das Beispiel der Stadt Ibbenbüren“, lautet die Zusammenfassung des LANUK im Monitoringbericht. „Das zeigt, dass wir mit unserer kommunalen Wärmeplanung eine solide Datengrundlage geschaffen haben“, bewertet Nadine Dirksmeyer, Klimaschutzmanagerin der Stadt Ibbenbüren, die Hervorhebung des LANUK.

Hintergrund:

Die Wärmeversorgung in Deutschland wird nach wie vor überwiegend über fossile Energieträger sichergestellt – vor allem Erdgas und Heizöl. Auf Grundlage des Klimaschutzgesetzes soll Deutschland bis 2045 klimaneutral werden. Auf dem Weg dahin müssen vor allem die Kommunen tätig werden. Nicht zuletzt, weil sich Land und Kommunen darauf verständigt haben, dieses Ziel bereits 2040 zu erreichen. Die kommunale Wärmeplanung ist auf diesem Weg ein wichtiges Instrument und bildet sowohl den Ist- als auch den Zielzustand ab. Im Auftrag der Stadt Ibbenbüren haben die Stadtwerke Tecklenburger Land die Untersuchung erarbeitet und wurden dabei vom Fachbüro BET unterstützt. Als eine der ersten Kommunen in NRW hat die Stadt Ibbenbüren ihre kommunale Wärmeplanung vorgelegt. Was die kommunale Wärmeplanung für ihre Immobilie bedeutet, können Bürgerinnen und Bürger auf einer interaktiven Karte auf der städtischen Internetseite herausfinden: https://www.ibbenbueren.de/waermeplanung