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Datum: 07.09.2020

„Wir sind mit unserer Entscheidung sehr zufrieden“

Städtischer Arbeitsbesuch im Garten- und Landschaftsbaubetrieb Ludger Otte / Gemeinsame Ausbildungseinheiten

Städtischer Arbeitsbesuch im Garten- und Landschaftsbaubetrieb Ludger Otte
Im Gewerbegebiet Schierloh hat sich das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Ludger Otte für die weitere Zukunft gut aufgestellt. Im Bild (von links nach rechts): Bauleiter Thomas Kleingerdes, Christoph Otte, für die städtische Wirtschaftsförderung Stadtkämmerer Martin Burlage, Geschäftsführer Ludger Otte und Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 7. September 2020. Seit mittlerweile über zweieinhalb Jahren hat das Unternehmen Garten- und Landschaftsbau Ludger Otte seinen Standort im Ibbenbürener Gewerbegebiet Schierloh. Im Januar 2017 zog man hier verschiedene Teilstandorte zusammen, bezog ein frisches Areal, um die eigenen Unternehmensideen weiterzuentwickeln. Seitdem hat sich der Fachbetrieb gut eingelebt. Anlass für das Unternehmen, Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und die städtische Wirtschaftsförderung zu einem Arbeitsbesuch einzuladen.

Ein relevanter Themenaspekt waren hierbei unter anderem gemeinsame Ausbildungseinheiten für angehende Fachkräfte. So haben Azubis des Ibbenbürener Bau- und Servicebetriebes (BIBB) aus den Bereichen Garten- und Landschaftsgärtnerei sowie Straßenbau in dem Unternehmen Ausbildungsphasen absolviert. Die Erfahrungen, die hierbei gemacht wurden, waren durchweg positiv, so dass diese Form der Kooperation auch für die Zukunft attraktiv bleibt.

„Wir sind mit unserer Entscheidung für Schierloh sehr zufrieden“, schilderte Geschäftsführer Ludger Otte bei dem Arbeitstreffen. Durch die jüngste Erweiterung des Gewerbegebietes ist das Unternehmen – Verwaltung, Halle für Maschinenpark und Arbeitsgeräte, Ausstellungsbereich – sozusagen ein weiteres Mal bestätigt worden, wie bei dem Arbeitsbesuch deutlich wurde. „Man wird hier gut wahrgenommen“, stellten Otte, seine Frau Beate, Sohn Christoph Otte und Bauleiter Thomas Kleingerdes in ihrer Analyse der wirksamen Standortvorteile fest.

Im Dezember 1997 hat Ludger Otte seinen Garten- und Landschaftsbaubetrieb an die Startlinie gebracht. Er war 40, als er sein weiteres berufliches Glück in die eigenen Hände nahm – immerhin in einer Zeit, die für den Garten- und Landschaftsbau generell alles andere als einfach war. Trotzdem: Es war die richtige Entscheidung, wie Ludger Otte den städtischen Besuchern anhand der weiteren Entwicklung aufzeigte. „Wir hatten einen guten Start“, rekapitulierte er. Die folgenden Schritte gestalteten sich ebenso positiv. Otte etablierte seinen Betrieb in der Planung und dem Ausbau von Privatgärten; später kamen der gewerbliche und der kommunale Sektor hinzu. 2016 erfolgte die Grundsteinlegung in Schierloh, am Junkendiek – neuer Standort, neue Etappe. Mit dem Einstieg seines Sohnes Christoph wurde zuletzt ein weiteres Kapitel der Unternehmensentwicklung aufgeschlagen: Die zweite Generation geht mit ran. Otte verfügt über eine breite Stammkundschaft. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, und das bis ins nächste Jahr.

Die inhaltliche Aufstellung des Garten- und Landschaftsbaubetriebes spiegelt sich, wie die weitere Analyse zeigte, in seiner Präsenz in der Öffentlichkeit wider: An vielen Stellen allein in Ibbenbüren hat sich das Unternehmen mittlerweile mit handwerklicher Leistung eingebracht. Der Spielplatz am Klemens-Niermann Platz zum Beispiel gehört dazu. Der Wasserspielplatz am Aasee ebenso. Aktuell greift der Betrieb in die Neugestaltung des Platzes vor dem Kulturhaus Ibbenbüren mit ins Rad. Wichtig für das Unternehmen, zugleich aber auch für Ibbenbüren und Umgebung: Der Fachbetrieb bildet kontinuierlich Nachwuchs aus – ein Aspekt, den das Unternehmen bei dem Arbeitstreffen als einen der betrieblichen Schwerpunkte herausstellte. Im Rahmen der städtischen Kampagne „Ibbenblühen“ verschafft Otte unter anderem dem Kreisverkehr Ledder Straße alljährlich einen farbenfrohen Hinguckeffekt. Darüber hinaus engagiert sich der Betrieb sozial, für den Kindergarten in Recke-Espel. „So etwas ist auch wichtig“, unterstrich Ludger Otte bei dem Termin.

„Es macht Spaß, zu sehen, wie gut Unternehmen sich hier entwickeln“, zollten Bürgermeister Dr. Schrameyer und die Teammitglieder der Wirtschaftsförderung zum Abschluss der Otte-Mannschaft Anerkennung. Erfreut zeigten sich die städtischen Besucher, dass die Etablierung des Unternehmens im Gewerbegebiet Schierloh rundum gelungen ist, der Fachbetrieb zum Renommee des Gewerbegebietes beiträgt und insbesondere die Ausbildung junger Talente bei Otte mit Nachdruck betrieben wird.