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Datum: 07.12.2021

Kohlekonversion: Mehrere Themen vorangebracht

Entscheidungsgremium und Lenkungskreis trafen sich / Gute wirtschaftliche Dynamik

Gute Aussichten
Gute Aussichten

Ibbenbüren, 7. Dezember 2021. Die Kohlekonversion schreitet voran. Kürzlich trafen sich Entscheidungsgremium und Lenkungskreis zu einer gemeinsamen digitalen Sitzung. „Und wieder sind wir ein gutes Stück auf unserem Weg vorangekommen“, freut sich Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer.

Unter anderem ging es bei diesem Treffen um die interkommunale Gewerbeflächenstrategie, die aktuell erarbeitet wird. „Gerade dort haben wir Kommunen wirklich ‚Gute Aussichten‘“, so der Bürgermeister. In der Sitzung wurden unter anderem die Ergebnisse eines vorangegangenen Workshops erläutert und diskutiert, in dem Ziele und Visionen formuliert worden waren. „Dieses Vorgehen hat sich bewährt“, sagt Uwe Manteuffel, Geschäftsführer der Schnittstelle Kohlekonversion und Technischer Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren. „Die Diskussion im Workshop war gut. Das hat uns richtig nach vorn gebracht.“

Abgeleitet aus der Bestandsaufnahme der möglichen Flächen sowie den Bedürfnissen der Unternehmen der Region sind erste Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung möglich. Vor allem auch deshalb, weil es in der Region sehr gute wirtschaftliche Dynamik gibt. „Wir sind eine attraktive Region für Industrie und Gewerbe, und wir wollen noch attraktiver werden“, betont Uwe Manteuffel. Nun geht es darum, zu ermitteln, welche Flächen kurz- und welche mittel- oder langfristig zur Verfügung stehen.

Weitere Themen, die von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Kohlekommunen und dem Team der Schnittstelle Kohlekonversion mit Vertretern von Kreis Steinfurt, Bezirksregierung, NRW-Wirtschaftsministerium, RWE und RAG erörtert wurden, war der Sachstand der Flächenaktivierung. In der Sitzung wurden verschiedene Varianten für die nördlichen Erweiterungsflächen des künftigen I-NOVA-Parks diskutiert. Auch wenn der I-NOVA-Park und das I-NOVA-Quartier auf Ibbenbürener und Mettinger Gebiet liegen, so werden sie doch für die gesamte Kohleregion eine gewaltige Strahlkraft entwickeln.

In einem nächsten Abschnitt des Projektes zur Flächenaktivierung startet dann das Pflanz-, Pflege- und Entwicklungskonzept für die zu entwickelnden Flächen, denn auch die Natur bekommt in diesem Projekt eine große Rolle. Erster Schritt ist dabei die Erfassung und Kartierung der Bestandsvegetation. Eingebunden wird diese Entwicklung in die gesamtstädtischen Umwelt- und Klimaschutzkonzepte. „Gerade jetzt können wir hier Zeichen für die Zukunft setzten“, sagt Monika Kaß, Geschäftsführerin der Schnittstelle Kohlekonversion und städtische Fachdienstleiterin Stadtplanung.