Inhalt
Datum: 11.01.2022

INOWERK: Jetzt geht es in den Dialog mit den Nutzerinnen und Nutzern

Befragung zur Ansiedlung des Gründer- und Innovationszentrums auf dem ehemaligen Zechengelände gestartet

Inowerk - Gründer- und Innovationszentrum
Inowerk - Gründer- und Innovationszentrum

Ibbenbüren, 11. Januar 2022. Das Ende des Steinkohlebergbaus ist nicht nur ein gewaltiger Einschnitt für die Region – es ist auch eine Chance. Nach dem Rückzug der RAG sollen „Gute Aussichten“ für die Region geschaffen werden - mit viel Freiräumen für sinnvolle Nachnutzung, Innovationen und Experimente. Gewerbe- und Industrieflächen für moderne Unternehmen entstehen. Innovative Konzepte für Handwerksbetriebe werden entwickelt. Nachhaltige Quartiere durch den Erhalt vorhandener Grünräume und Renaturierung werden entwickelt. Und all das ist eingebunden in die lokale Kulturlandschaft.

Federführend dabei ist die Schnittstelle Kohlekonversion. Sie setzt sich für den positiven Strukturwandel in den sechs Kohlekommunen Ibbenbüren, Mettingen, Recke, Westerkappeln, Hopsten und Hörstel ein. Im Fokus steht dabei die sinnvolle Nachnutzung der Schachtanlagen und Halden als eine zentrale Zukunftsaufgabe. Die Fläche des früheren Zechengeländes in Ibbenbüren entwickelt sich dabei zu einem begehrten Gewerbe- und Industriestandort. Am Tor West, dem zentralen Eingangsbereich des neuen I-NOVA-Parks, plant die Kohleregion ein Gründer- und Innovationszentrum, das INOWERK, anzusiedeln.

Bei Gründer- und Innovationszentren handelt es sich um Angebote für Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die Räumlichkeiten und technische Ausstattung eines solchen Zentrums zu nutzen sowie gleichzeitig von Hilfestellungen und Synergieeffekten zu profitieren. Ein Branchenschwerpunkt ist dabei aber nicht erforderlich.

Für die Ansiedlung eines solchen Zentrums in Ibbenbüren wird derzeit eine Machbarkeitsstudie durch die CIMA Beratung + Management GmbH erstellt. In dem dialogorientierten Planungsprozess werden unter anderem potenzielle Nutzerinnen und Nutzer sowie kommunale Vertreter, Wirtschaftsförderer, erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer, potenzielle Projektpartnerinnen und Partner sowie weitere Personen mit Fachexpertise beteiligt.

INOWERK: Jetzt geht es in den Dialog mit den Nutzerinnen und Nutzern
Der QR-Code zur Umfrage

Die Beteiligungsphase soll nun mit einer Befragung von potenziellen Nutzerinnen und Nutzern fortgeführt werden. Teilnehmen können sowohl bestehende Unternehmen als auch (potenzielle) Gründerinnen und Gründer, die sich für das Projekt interessieren. Dazu ist es nicht erforderlich, dass diese derzeit in Ibbenbüren angesiedelt sind. Die Befragung läuft vom 11. Januar bis zum 13. Februar. Der Link für Teilnahme und Informationen ist: https://gute-aussichten.info/der-prozess/machbarkeitsstudie-gruender-und-innovationszentrum/

Die Teilnahme ist freiwillig und ohne eine Registrierung möglich. Informationen zur Befragungsmethodik und Nutzung personenbezogener Daten der cima finden Sie in der Datenschutzerklärung (https://www.cima.de/192-0-Datenschutz.html) sowie den Betroffenenrechten und Informationspflichten (https://www.cima.de/195-0-Betroffenenrechte-und-Informationspflichten.html). Mit einem Klick auf den Umfragelink erklären Sie sich einverstanden mit der Nutzung Ihrer Daten nach Art. 6 Abs. 1 Lit. A der DSGVO und dass Sie die Hinweise gelesen haben.