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Datum: 24.01.2020

Veranstaltungsreihe wirbt für politisches Engagement von Frauen

„Frauen in die Kommunalpolitik!“ / Kooperation zwischen Gleichstellungsbeauftragten und VHS

Veranstaltungsreihe wirbt für politisches Engagement von Frauen
Hoffen auf viele Teilnehmerinnen an ihrer Veranstaltungsreihe für mehr Beteiligung von Frauen in der (Kommunal-)Politik: VHS-Leiterin Cornelia Baumann (vorne links) sowie die Gleichstellungsbeauftragten (hinten von links nach rechts) Karin Lenze (Lotte), Andrea Balsmeier (Lengerich), Alisa Prinz (Westerkappeln), Christin Diekmann (Mettingen) und Petra Schmiedel (Ibbenbüren). Es fehlen Marion Athmer (Hörstel) und Maria Westphal (Recke). (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Elshoff)

Ibbenbüren, 24. Januar 2020. Sieben Kommunen – ein Ziel: mehr Frauen in die Politik bringen. Das ist das Ansinnen der sieben Gleichstellungsbeauftragten der Städte Ibbenbüren, Hörstel und Lengerich sowie der Gemeinden Mettingen, Recke, Lotte und Westerkappeln. Anlässlich der Kommunalwahl im September haben sie in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) Ibbenbüren eine Veranstaltungsreihe zusammengestellt, die politisch interessierten Frauen – oder denen, die es noch werden wollen – einen Überblick über die kommunale Ratsarbeit geben und sie bestenfalls für diese begeistern soll.

„Die Beteiligung von Frauen in politischen Ämtern ist absolut rückläufig“, haben die sieben Gleichstellungsbeauftragten des Altkreises Tecklenburg festgestellt. Das wollen sie ändern. Mit den Veranstaltungen „Geschichte zum Frauenwahlrecht & Einführung in das Staatsrecht“, „Kommunalrecht – zum Verhältnis von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft“ und „Kommunale Finanzen“ erhoffen sie sich, Frauen, egal welchen Alters, zu einem Mitwirken in der Kommunalpolitik ermutigen zu können. Denn: Politisches Engagement, da ist sich die Gruppe einig, macht Spaß und eröffnet viele Möglichkeiten. „Ein wesentlicher Punkt ist ja, dass man durch die Beteiligung an politischer Arbeit in vielen Bereichen aktiv mitgestalten kann“, werben die Gleichstellungsbeauftragten.

Zugegeben, die Themen der drei Veranstaltungen, die im Februar in den Räumlichkeiten der VHS Ibbenbüren stattfinden werden, mögen auf den ersten Blick ein wenig trocken und nach Frontalunterricht klingen. Doch das sollen sie keineswegs sein. Einer allgemeinen Einführung durch eine Referentin in das jeweilige Thema soll an allen drei Abenden ein intensiver, gleichzeitig aber auch lockerer Austausch folgen. Fragen und Diskussionen sind also ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

Nach Abschluss der Reihe, versprechen die sieben Gleichstellungsbeauftragten, sei der Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit in politischen Gremien gelegt. Eine Teilnahme an allen drei Veranstaltungen, die übrigens entgeltfrei sind, ist dabei nicht verpflichtend. Die Module können auch einzeln gebucht werden.

Anmeldungen sind in allen VHS-Geschäftsstellen, per E-Mail unter vhs@ibbenbueren.de oder über die VHS-Internetseite www.vhs-ibbenbueren.de möglich. Informationen erteilt die Hauptgeschäftsstelle der VHS Ibbenbüren unter der Telefonnummer 05451 / 931-761.

Die Reihe „Frauen in der (Kommunal-)Politik“ umfasst drei Veranstaltungen:

  • Montag, 10. Februar, 19.30 Uhr bis 21 Uhr: Geschichte zum Frauenwahlrecht & Einführung in das Staatsrecht
  • Montag, 17. Februar, 19.30 Uhr bis 21 Uhr: Kommunalrecht – zum Verhältnis von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft
  • Donnerstag, 27. Februar, 19.30 Uhr bis 21 Uhr: Kommunale Finanzen

Alle Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der VHS Ibbenbüren, Oststraße 28 (Kulturhaus Ibbenbüren), Ibbenbüren, statt und sind entgeltfrei.