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Datum: 31.01.2020

Bei Schulanmeldung: Impfnachweis vorlegen

Masernschutzgesetz greift ab März / Weigerungsfälle werden gemeldet

Ibbenbüren, 31. Januar 2020. Am 1. März tritt das Gesetz zum Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention in Kraft. Dass das vom Deutschen Bundestag beschlossene Gesetzeswerk mit klaren, praktischen Konsequenzen verbunden ist, wird sich in diesen Wochen auch in Ibbenbüren erweisen – wenn nämlich die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen über die Bühne gehen.

Denn: Wer sein Kind an einer Schule an- oder ummeldet, muss für den Sprössling die erfolgte Masernimpfe zwingend nachweisen. Weigern sich Eltern, dies zu tun, wird der Fall dem Kreis Steinfurt gemeldet.

„Durch die gesetzliche Regelung ist einer Schulleitung v o r Aufnahme in die Schule ein Nachweis über die Masern-Schutzimpfung vorzulegen“, erläutert Birgit Saatkamp, bei der Stadt Ibbenbüren Fachdienstleiterin Schulen und Sport. „Wenn Eltern nun diesen Nachweis im Rahmen der Schulanmeldung nicht vorlegen, hat die Schule unverzüglich das Amt für Soziales, Gesundheit und Pflege des Kreises hierüber zu unterrichten.“ Das fungiert als Untere Gesundheitsbehörde.

Für die städtische Fachdienstleiterin macht diese klare Regelung mit Ansage durchaus Sinn: „Hier geht es um den Schutz der Schwächsten in unserer Gesellschaft, nämlich von Kindern“, betont sie. „Insofern ist die klare Maßgabe, die mit dem Masernschutzgesetz verbunden ist, zu begrüßen. Wir gehen im Übrigen davon aus, dass die deutliche Mehrheit der Eltern von Kindern dies ebenso sieht.“