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Beurkundung Sterbefall

Ein Sterbefall ist dem zuständigen Standesamt spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag anzuzeigen. Für die Beurkundung ist dasjenige Standesamt zuständig, in dessen Bereich der Tod eingetreten ist.

Bei einem nicht natürlichen Todesfall (zum Beispiel Unfalltod oder Suizid) ist die Kriminalpolizei zu verständigen, die dann nach ihren Ermittlungen die Freigabe für die Bestattung erteilt.

An wen muss ich mich wenden?

Ansprechpartner für die Beurkundung von Sterbefällen ist das Standesamt der Stadt Ibbenbüren.

Welche Unterlagen werden benötigt?

In der Regel werden die zur Beurkundung eines Sterbefalles nötigen Unterlagen und die ärztliche Todesbescheinigung von einem Bestatter vorgelegt. (Siehe hierzu auch „Was sollte ich noch wissen?“.)

Welche Fristen muss ich beachten?

Ein Sterbefall ist dem zuständigen Standesamt spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag anzuzeigen.

Was sollte ich noch wissen?

Bestattungsunternehmen übernehmen die Überführung des Verstorbenen zum Friedhof, die Terminabstimmung und die Benachrichtigung des zuständigen Geistlichen für die Trauerfeier, die Anzeige des Todes bei der Krankenkasse, bei der Sterbekasse und bei den Versicherungen, den Druck und Versand von Trauerbriefen und -anzeigen, unter Umständen auch die Einziehung von Versicherungsleistungen, die anlässlich des Sterbefalles fällig werden, sofern ihm von den Hinterbliebenen die entsprechenden Versicherungsdokumente ausgehändigt werden.