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Datum: 06.12.2019

ibbTicket: Es ist mehr dran, es steckt mehr drin

Zunehmend eine lohnenswerte Alternative für viele Fahrschüler – preislich wie auch in der Angebotsbreite

ibbTicket: Es ist mehr dran, es steckt mehr drin
Bringt Vorteile auch für viele Ibbenbürener Fahrschüler: das ibbTicket (Grafik: Stadt Ibbenbüren)

Ibbenbüren, 6. Dezember 2019. Anfragen von Eltern schulpflichtiger Kinder bei der Stadt Ibbenbüren zeigen: Das zum Herbst eingeführte ibbTicket entwickelt sich zu einer echten Alternative für solche Ibbenbürener Fahrschüler, die eigentlich keinen Anspruch auf eine reguläre Schulwegjahreskarte haben, bei denen aber das städtische Zuschussmodell greift. Und das sowohl was den günstigeren Preis angeht, als auch was das umfassendere Leistungsangebot im Vergleich zur normalen Schülerbeförderung betrifft.

„Anrufe von Eltern, die sich zu einem ibbTicket für ihre Kinder informieren wollen, werden aktuell mehr“, hat Martina Lehner in den vergangenen Wochen registriert. Die Mitarbeiterin im städtischen Fachdienst Schulen, Sport und Bäder ist dort unter anderem für Aspekte der Schülerbeförderung zuständig. Erst gerade hat sie einen Vater in der Telefonleitung gehabt. Der hatte den Taschenrechner angeworfen und schnell festgestellt, dass für seinen Filius sich ein ibbTicket alles in allem eher rechnet als die bisherige Schülerfahrkarte. Was Martina Lehner mit einem Blick auf die Preistabellen umgehend bestätigen konnte.

Aber der Reihe nach. Die Schülerbeförderung ist in Ibbenbüren klar geregelt. Grundsätzlich gilt zunächst: Ein Anspruch auf eine reguläre Schulwegjahreskarte besteht dann, wenn für einen Schüler der Sekundarstufe I an einer weiterführenden Schule in Ibbenbüren der Weg zwischen dem Zuhause und der Unterrichtsstätte weiter als dreieinhalb Kilometer ist. Eine Ausnahmeregelung wurde für solche Kinder getroffen, die es zwar nicht ganz so weit zur Schule haben, auf ihrem Weg aber jedes Mal „den Berg bewältigen müssen“, wie Lehner es ausdrückt. Jungen und Mädchen, die etwa im Bereich An der Zechenbahn wohnen. In solchen Fällen leistet die Stadt Ibbenbüren, wenn Eltern eine Schulwegjahreskarte erwerben möchten, einen Zuschuss. Der Eigenanteil der Eltern für ein Kind der Klassen 7 bis 10 beispielsweise liegt im ganzjährigen Bezug bei 80 Prozent, das sind derzeit 33,60 im Monat.

Einschränkung hierbei: Diese Karten gelten nur für den Weg zur Schule und zurück. Ein Aufdruck auf den Billetts zeigt jeweils genau an, an welchen Tagen – Feiertage, Ferientage und so weiter – die Karte vom Schüler ausdrücklich nicht genutzt werden kann. Auch Fahrten außerhalb des regulären Schulweges sitzen per se nicht drin. Wer es dennoch darauf ankommen lässt und die Karte dazu nutzt, riskiert, als Schwarzfahrer belangt zu werden, mit allen Konsequenzen. So weit, so klar.

Auch eine Mutter, die gerade Martina Lehners Nummer gewählt und sich mit ihr besprochen hat, hatte im Vorfeld bereits die Rechnung aufgemacht: Sie wohnt mit ihrem Sohn, der die Anne-Frank-Realschule besucht, im Bereich Rheiner Straße. Ihr Plan: Ein Schülerticket für das Winterhalbjahr sollte in der kalten Jahreszeit dem Nachwuchs etwas Erleichterung auf der Strecke verschaffen. Diese Karte kostet sie im Eigenanteil – Standard Klassen 7 bis 10 – insgesamt 201,60 Euro, bei Gültigkeit nur für den Weg des Nachwuchses zur Schule und retour.

Der Vergleich mit dem ibbTicket zeigte der Ibbenbürenerin schnell: Das ibbTicket schlägt für ein halbes Jahr mit insgesamt lediglich 180 Euro zu Buche – das macht schon mal eine reine Kostenersparnis von 21,60 Euro. Hinzu kommt: Mit dem ibbTicket kann ihr Steppke in ganz Ibbenbüren fahren, nicht nur zwischen Heim und Penne pendeln. Jederzeit. So oft er möchte. Und die Eisenbahn kann er zwischen den Haltepunkten Esch und Laggenbeck, also auf dem kompletten Ibbenbürener Streckenabschnitt, ebenfalls gratis nutzen, alles inklusive. Das ibbTicket deckt somit Fahrten zu Freunden oder zum Aaseebad Ibbenbüren ebenfalls automatisch ab. Keine Gefahr, zum Schwarzfahrer zu werden, wenn man dafür die klassische Schülerkarte einsetzt, obwohl das gar nicht angesagt ist. In einem Wort: Am ibbTicket ist mehr dran, im ibbTicket steckt mehr drin. Fazit der fixen Mutter: „Meinen Antrag auf die Schülerkarte ziehe ich zurück – ein ibbTicket soll es sein.“ Martina Lehner konnte ihr attestieren: Die Wahl war konsequent, clever zumal.

Das Beispiel der Karte für das Winterhalbjahr – eine Option, die häufig von Eltern mit Kindern in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 gezogen wird – zeigt für die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung exemplarisch auf, dass die Attraktivität des ibbTickets für die junge Zielgruppe perspektivisch sogar weiter steigen wird: „Der elterliche Eigenanteil für das Schülerticket im Winterhalbjahr lag im Schuljahr 2017/18 noch bei 192,96 Euro. Ein Jahr später waren es 196,80 Euro – und aktuell liegt er bei 201,60 Euro“, rechnet Lehner vor. „Die reguläre Schülerkarte wird stetig teurer, das liegt in der Natur der Sache.“ Im Vergleich hierzu baut sich das noch frische ibbTicket gerade mit Nachdruck als alternative Lösung nicht nur für Schulwege auf.

Martina Lehner rät Eltern, die aktuell eine Schulwegkarte im Blick haben, jedenfalls dazu, in Richtung ibbTicket umzudenken. „Finanziell und von der Angebotsbreite macht es in den allermeisten Fällen Sinn“, hat sie als Erkenntnis aus ihren Gesprächen mit Eltern als Erkenntnis mitgenommen.

Achten müssen Eltern lediglich auf den Zeitrahmen: Bis zum zehnten Tag eines Vormonats müssen Bestellung und Bezahlung eingegangen sein, damit das ibbTicket im Folgemonat genutzt werden kann. Heißt: Wer auf den Januar und den Zeitraum bis zu den Sommerferien schaut, muss jetzt zügig zu einer Entscheidung gelangen, um am Ende im Preis sparen und in den Möglichkeiten gewinnen zu können.

Infos zum ibbTicket, zu Regelungen, Bezugsvarianten und Bezahlmöglichkeiten sind im Internet unter www.ibbticket.de, außerdem telefonisch bei der Stadt Ibbenbüren unter der Servicenummer 05451 / 931-850 erhältlich.