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Datum: 30.04.2020

Schausteller auf dem Wochenmarkt: Stadt prüft Möglichkeiten

Sicherheitsabstände müssen gewahrt bleiben

Kirmes 2014
Symbolbild (Foto: Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH)

Ibbenbüren, 30. April 2020. Grundsätzlich positiv begleitet die Stadt Ibbenbüren den Vorstoß aus dem Rat, Schausteller zum Beispiel mit Mandelbuden oder ähnlichen Ständen in den Ibbenbürener Wochenmarkt zu integrieren. Die Idee war ins Spiel gebracht worden, um auf diese Weise von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Schaustellern Ersatzeinnahmemöglichkeiten zu schaffen.

Bis vor kurzem waren Gastro- und Imbissstände auf dem Wochenmarkt untersagt. Das hat sich jetzt geändert. Nach aktuellen Auslegungshinweisen des Landes Nordrhein-Westfalen gilt, dass der Betrieb von Gastronomieständen oder -wagen auf Wochenmärkten unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist. Hierbei sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern zu gewährleisten. Der Verzehr der Speisen in einem Umkreis von 50 Metern um den Stand beziehungsweise Wagen ist zudem untersagt.

„Aufgrund der geänderten Coronaschutzverordnung der NRW-Landesregierung haben wir inzwischen auch wieder Imbissstände auf dem Wochenmarkt zugelassen“, erläutert Brigitte Janz, Fachdienstleiterin Recht und Ordnung der Stadt Ibbenbüren. „Das geschah allerdings unter dem Vorbehalt, dass hieraus keine Schwierigkeiten entstehen.“ Im Fall eines größeren Imbisswagens habe es trotz Warteschlangen zwar keine Probleme gegeben. Insgesamt, so Janz, sei der Markt aber wieder als Treffpunkt beliebt. Dies müsse im Auge behalten werden, die Einhaltung der Sicherheitsabstände der flanierenden Marktbesucher in jedem Fall gewährt bleiben. Janz: „Wenn das funktioniert, könnte es gehen. Wir prüfen das positiv und spielen es in den Möglichkeiten durch.“