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Datum: 11.03.2020

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe

Gleichstellungsbeauftragte des Tecklenburger Landes ziehen positive Bilanz

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe
Politisch aktive Frauen erwünscht: Referentinnen und Veranstalterinnen der ersten Teilveranstaltung zur Geschichte des Frauenwahlrechts sowie zur Einführung in das Staatsrecht (Foto: Gleichstellungsbeauftragte des Tecklenburger Landes)

Ibbenbüren, 11. März 2020. Die Gleichstellungsbeauftragten des Tecklenburger Landes blicken zufrieden auf eine von ihnen initiierte Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der VHS Ibbenbüren zurück.

Angesichts der diesjährigen Kommunalwahlen sollte die Veranstaltungsreihe politisch interessierten Frauen einen Einblick in die kommunale Ratsarbeit geben und für politisches Engagement werben.

So wurde durch die Referentin Karin Mersch, ehemals Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ibbenbüren, die Geschichte zum Frauenwahlrecht veranschaulicht. Karin Lenze, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lotte, informierte über die Grundlagen des Rechtsstaates sowie über die Stellung der Kommunen im Staatsaufbau der Bundesrepublik Deutschland.

In einem weiteren Termin erläuterte Bettina Kleingünther, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Hörstel, die eigenverantwortliche Einnahme- und Ausgabenwirtschaft einer Kommune.

Die letzte Veranstaltung befasste sich mit den Grundzügen des Kommunalrechtes. Dr. Angelika Kordfelder, ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Rheine, berichtete von ihren Erfahrungen bezüglich der Beziehung zwischen Rat und Verwaltung sowie über die Aufgaben und Rechtsstellung des Konzerns Stadtverwaltung. Darüber hinaus schilderte sie die Aufgaben des Rates aus der Praxis heraus.

An den einzelnen Veranstaltungsabenden entwickelte sich zwischen den Referentinnen, den Gleichstellungsbeauftragten und den Teilnehmerinnen jeweils eine angeregte Diskussion. Während einige Frauen bereits politisch aktiv sind, können sich weitere Teilnehmerinnen ein Engagement in der Kommunalpolitik durchaus vorstellen.

Insbesondere im Hinblick auf die Kommunalwahlen im September erhoffen sich die Gleichstellungsbeauftragten die Mitarbeit von mehr politisch interessierten Frauen in den örtlichen Gemeinderäten.