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Datum: 14.11.2019

Haushaltsentwurf 2020: Kleine spielen eine große Rolle

Kitas sollen 16,3 Millionen Euro an Betriebskostenzuschüssen erhalten

Haushaltsentwurf 2020: Kleine spielen eine große Rolle
Von der Spielplatzplanung bis zu Kita-Zuschüssen: Ibbenbürener Kinder haben gut lachen, denn die Stadtverwaltung setzt sich in vielfältiger Weise für ihre und die Belange ihrer Eltern Belange ein. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 14. November 2019. Ibbenbüren ist Familienstadt – und damit Kinderstadt. Weil Kinder wichtig und schön für Ibbenbüren sind, tut die Stadt Ibbenbüren viel für Familien und ihren Nachwuchs. Sie hält etwa Wohnbaugrundstücke mit familienadäquater Preisgestaltung vor. Kinder werden als Experten in eigener Sache in die Neugestaltung von Spielplätzen eingebunden. Auch stellt die Stadt für jedes Kind einen Betreuungsplatz zur Verfügung, in der Variante U3 ebenso wie für Mädchen und Jungen ab drei Jahren.

Zur Ibbenbürener Betreuungslandschaft gehören aktuell 28 Kitas mit insgesamt 91 Gruppen – 2021 werden es 29 Kitas sein. Derzeit werden hier 1905 Steppkes betreut. 374 davon sind unter drei Jahre alt. Außerdem hält die Stadt Ibbenbüren 256 Tagespflegeplätze vor. Auf diese Weise greift sie die differenzierte Nachfrage von Eltern nach Betreuungsangeboten auf.

Geplant ist laut Entwurf des städtischen Haushalts für 2020, dass von der Stadtverwaltung im nächsten Jahr Betriebskostenzuschüsse an die Kitas in Höhe von 16,3 Millionen Euro gezahlt wer¬den. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 lag der Betrag bei 11,6 Millionen Euro. „Die Betreuung stellen wir sicher“, erläutert Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer die Haushaltsplanung in diesem Bereich, „und wir wissen, dass wir mit den Trägern auch eine qualitativ hochwertige Betreuung gewährleisten, auch weil Ibbenbüren deutlich höhere freiwillige Betriebskostenzuschüsse zahlt als andere Kommunen.“