Von Alltagssituationen über Reaktionstests bis Sichtbarkeit
Mitmachaktion rund um das Thema Verkehrssicherheit am Johannes-KeplerGymnasium und der Anne-Frank-Realschule
Ibbenbüren, 14. November 2025. „Sicher und selbstständig im Straßenverkehr“: So lautete das Motto in dieser Woche für Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums und der Anne-Frank-Realschule in Ibbenbüren. Die beliebte Mitmachaktion der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS NRW) zur Verkehrssicherheit stand in diesem Jahr ganz im Zeichen dieses Mottos. Die AGFS NRW initiiert jedes Jahr die Aktion, die im Herbst und Frühjahr durch zahlreiche Schulen der Mitgliedskommunen tourt. Ziel ist es, Jugendliche der Klassen 5 und 6 durch Ausprobieren für das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren und gleichzeitig zu motivieren, Alltagswege selbstständig und aktiv zurückzulegen.
Fokus auf den Straßenverkehr
Ob auf dem Schulweg oder auf Entdeckungstour mit Freunden – Kinder sind oft und gerne mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei ist die Aufmerksamkeit nicht immer auf den Verkehr und die Straße gerichtet. Ablenkungen am Straßenrand, Übermut und Unerfahrenheit im Straßenverkehr führen dazu, dass brenzlige Situationen oft nicht rechtzeitig erkannt werden und dadurch zu spät reagiert wird.
Die Mitmachaktion der AGFS unterstützt junge Radfahrerinnen und Radfahrer dabei, mit wachen Augen mögliche Gefahrenstellen zu erkennen und sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. In verschiedenen Modulen lernen die Jugendlichen, Entfernungen und Geschwindigkeiten im Straßenverkehr richtig einzuschätzen. Sie können ihre eigene Reaktionszeit testen und lernen wichtige Verkehrszeichen und -regeln kennen. Die Mädchen und Jungen erkennen, wie wichtig Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist. „Die Ausstellung bringt den Kindern auf spielerische Weise näher, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt und trägt somit zur Stärkung der Verkehrssicherheit in Ibbenbüren bei“, freut sich Birgit Glöckner, die gemeinsam mit Melanie Stephan für die Stadt Ibbenbüren an der Aktion in den beiden Schulen teilnahm.
Aktionsstand mit drei Modulen
Im ersten Modul wurden Alltagssituationen aus der Sicht eines Radfahrenden nachgestellt. Die Schülerinnen und Schüler traten selbst in die Pedale und erlebten, dass sie im Straßenverkehr all ihre Konzentration und Aufmerksamkeit benötigen, um Gefahrenpunkte frühzeitig zu erkennen. Beim Reaktionstest erfuhren die Kinder, wie herausfordernd es ist, rechtzeitig auf wechselnde Signale zu reagieren. Im zweiten Modul wurden wichtige Verkehrszeichen und die dazugehörigen Regeln auf einer Karte erklärt. Abschließend untersuchten die Jugendlichen in Modul 3 die Wirkungsweise verschiedener reflektierender Materialien wie Warnwesten. Denn Sichtbarkeit im Straßenverkehr bedeutet mehr Sicherheit für alle.
Weitere Informationen zur neuen Wanderausstellung gibt es unter www.agfs-nrw.de.