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Datum: 04.02.2020

Stadt stemmt in diesem Jahr wichtige Projekte in Sachen Klimaschutz

Mehr als zwei Millionen Euro für Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien und für die energetische Gebäudesanierung

Stadt stemmt in diesem Jahr wichtige Projekte in Sachen Klimaschutz
Bild von andreas160578 auf Pixabay

Ibbenbüren, 4. Februar 2020. Die Stadt Ibbenbüren setzt 2020 erneut wichtige Akzente für einen effektiven Klimaschutz vor Ort. Über zwei Millionen Euro investiert die Stadtverwaltung etwa in Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien und in die energetische Gebäudesanierung.

Sechs neue Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden werden errichtet, so etwa auf der Laggenbecker Feuerwache (50.000 Euro) und auf dem Gelände der Kläranlage (80.000 Euro). Mit Photovoltaikanlagen bestückt werden zudem die Dächer von Schulen, beispielhaft die des Goethe-Gymnasiums und der Michaelschule. Im Falle der Schulen liegt das Investitionsvolumen hierfür jeweils bei 154.000 Euro. 124.000 Euro fließen in die Netzsanierung der Johannes-Bosco-Schule.

Ebenso auf der städtischen Erledigungsliste: Blockheizkraftwerke am Rathaus und am BIBB an der Gravenhorster Straße, beide in Kooperation mit den Stadtwerken Tecklenburger Land (SWTE). Das Ziel in letzterem Fall: die bisherige Energieversorgung ökologisch und ökonomisch sinnvoll zu ergänzen beziehungsweise zu ersetzen, gleichzeitig die städtischen Einrichtungen im Krisenfall mit Notstrom versorgen zu können.

Deutlich vorlegen wird die Stadt Ibbenbüren im Laufe dieses Jahres darüber hinaus bei der energetischen Sanierung städtischer Schulen. Schlaglichter hierbei: LED-Beleuchtung für die Mauritiusschule (Investitionsvolumen, schulgrößenbedingt: 175.000 Euro) sowie für die Johannes-Bosco-Schule und die Ludwigschule (jeweils 95.000 Euro), außerdem neue Fenster für die Ludwigschule (145.000 Euro), für Treppenhaus und Foyer des alten Gebäudeteils der Gesamtschule (100.000 Euro), für die Ludgerischule (80.000 Euro), das Goethe-Gymnasium (60.000 Euro) sowie für die Albert-Schweitzer-Schule (50.000 Euro).

Auch andere städtische Gebäude sind ins Auge gefasst, was die Fenstersanierung und die LED-Installation angeht. So werden der Eingang und das Foyer des Kulturhauses Ibbenbüren für 70.000 Euro mit neuen Fenstern bestückt. Die Installation moderner LED-Beleuchtung ist währenddessen für den Bereich der Stadtbücherei und des Kulturhaus-Foyers (60.000 Euro Invest), außerdem für den Saal des Bürgerhauses Ibbenbüren (35.000 Euro) angezeigt.

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Leistung, die sich lohnt – fürs Klima

Bei einer Leistung von 397 Kilowatt peak (kWp) liegen die für 2020 geplanten sechs Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden. Dazu muss man wissen: Ein Kilowatt peak erzeugt übers Jahr zwischen 950 und 1260 Kilowattstunden (kWh) Strom. Die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen wird sich im Jahr 2020 damit fast verdoppeln und rechnerisch bei rund 800.000 Kilowattstunden liegen. Ende des vergangenen Jahres verfügte die Stadt Ibbenbüren über PV-Anlagen mit einer Leistung von 496 kWp. Ziel ist, bis Ende 2021 alle aktuell geeigneten Dachflächen mit Photovoltaikanlagen zu belegen.