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Datum: 24.01.2020

Erster Meister für Land- und Baumaschinenmechatronik beim BIBB

Matthias Knollmann ist erfolgreich den nächsten Schritt gegangen

Matthias Knollmann ist beim BIBB erster Meister für Land- und Baumaschinenmechatronik
Der eigene Erfolg macht auch andere stolz: Matthias Knollmann (Mitte) mit Ausbildungsleiterin Andrea Guhe (links) und BIBB-Leiter Markus Schäfer (rechts) (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 24. Januar 2020. Ein Pionier war Matthias Knollmann bereits vor einigen Jahren, als er beim Ibbenbürener Bau- und Servicebetrieb (BIBB) als erster Auszubildender zum Land- und Baumaschinenmechatroniker antrat. Jetzt hat der sympathische BIBB-Mitarbeiter nochmal mit einem Debüt nachgelegt – und ist erster Meister seines Faches am Bauhof geworden. Übrigens mit der beeindruckenden Abschlussnote 2.

Für den Erfolg durch Fleiß gibt’s entsprechend Schulterklopfen vom Chef, auch verbal: „Er ist ein Guter“, bescheinigt BIBB-Leiter Markus Schäfer stolz seinem jungen Meisterkollegen. Der hat seinen praktischen Teil beim Bildungszentrenverband Deula in Warendorf, den theoretischen Teil bei der Handwerkskammer Münster absolviert. Schäfer konnte immer wieder erkennen, wie Knollmann auf dem Weg zum Meister an neuen Aufgaben und Herausforderungen wuchs.

Auch Andrea Guhe spart nicht mit Lob für Knollmanns Bildungseinsatz. Für die Ausbildungsleiterin der Stadt Ibbenbüren ist aber noch ein weiterer Aspekt wesentlich: „Wir fördern als Arbeitgeber gezielt Weiterbildung. Mit uns können junge Menschen es somit auch nach der Ausbildung weit bringen“, erläutert sie. „Ich freue mich darüber, dass wir mit Matthias Knollmann jemanden haben, der nach seiner Ausbildung ausdrücklich den nächsten Schritt machen wollte.“

Denn der Schritt, sich weiterzubilden, hat am Ende zwei Profiteure, wie Guhe weiß: den engagierten Mitarbeiter und die Stadtverwaltung selbst: „Wir bilden sozusagen eine Gewinngemeinschaft“, lacht sie. „Im Falle von Mitarbeitern, die diesen Schritt zielstrebig gehen, wissen wir als Arbeitgeber, was jemand auch künftig zu leisten bereit ist. Denn natürlich sind die Leistungen, die etwa für einen Meister abverlangt werden, nicht von Pappe. Die Stadt kann ihrerseits dem entsprechenden Mitarbeiter auch nach Ende der Ausbildung eine berufliche Perspektive bieten – und gewinnt hierdurch wiederum auch selbst an personeller Perspektive.“ In Zeiten des viel diskutierten Fachkräftemangels ein Aspekt von großer Bedeutung. Nicht nur, was Pioniere angeht.