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Datum: 02.01.2020

Bushaltestelle Heideweg: Mobiles Wartehäuschen hat sich bewährt

Stadt reagierte mit Pilotprojekt auf Elternansinnen

Bushaltestelle Heideweg: Mobiles Wartehäuschen hat sich bereits bewährt
Zufrieden mit dem, was schnell stand: Kinder aus dem Bereich des Heidewegs mit Manfred Dorn und Elternsprecherin Ilka Schmidt-Djuren (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 2. Januar 2020. Im Sommer in der Hitze oder im Winter in der Kälte auf den Schulbus warten – okay, das lässt sich nicht ändern. Im Regen aber beim Warten nass werden – dagegen könnte man vielleicht doch etwas machen, dachten sich Eltern von Kindern, welche die Bushaltestelle am Heideweg für ihren Weg zur Schule und zurück nutzen. Bei der Stadt Ibbenbüren stießen Eltern und Steppkes mit ihrem Ansinnen auf offene Ohren. Resultat: Statt bislang nur mit einem Schild und viel Himmel darüber wartet die Haltestelle jetzt mit einem Wartehäuschen auf. Vollverglast kommt das gute Stück daher – und mit einem Dach gegen das, was nass von oben kommt. Mission erfüllt. Schäfchen im Trockenen.

Das Buswartehäuschen ist dabei nicht irgendeines, sondern ein transportables. Diese Lösung ist ein selbst finanziertes städtisches Pilotprojekt. „Wir wollen diese Variante testen“, erläutert Manfred Dorn, bei der Stadt Ibbenbüren Abteilungsleiter für Straßenbau. Zwar benötige man für das Pilotmodellhäuschen ebenso eine Betonplatte zur Verankerung. Ansonsten könne man ein solches Objekt aber unkompliziert wieder demontieren und anderswo neu aufbauen, zum Beispiel, wenn sich Bedarfe auf der Strecke ändern. Das ist flexibel. Und deshalb praktisch.

Für die Stadtverwaltung wie für die Kinder vorteilhaft: Regulär muss man bei Buswartehäuschen mit einer Lieferzeit von immerhin 14 Wochen rechnen. Fix geht meist nix. In diesem Fall gab es allerdings einen nur kurzen zeitlichen Vorlauf, bis alles stand: „Der Händler hatte gerade noch ein Modell über“, freut sich Dorn. 8000 bis 10.000 Euro kostet ein Buswartehäuschen im Standard, inklusive Ausrüstung – sprich: Beleuchtung – und Aufstellung.

Die Schüler sind’s zufrieden. Ihre Mütter und Väter auch. Das neue Häuschen hat sich bei den jüngsten Regengüssen bereits bewährt. Wenn Petrus jetzt mal wieder seine Launen rauslässt, denken sich die Mädchen und Jungen einfach ihren Teil, bis der Bus zur Schule anrollt. Sie warten jetzt trocken.