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Straßenbau: Haushaltsentwurf für 2020 weist neue Vorhaben aus

Stadt Ibbenbüren hat seit 2015 8,65 Millionen Euro investiert

Straßenbau: Haushaltsentwurf für 2020 weist neue Vorhaben aus
Der Ausbau von Siedlungsstraßen (im Bild: Bauarbeiten im Duskampweg) nimmt im Haushaltsentwurf für 2020 einen wichtigen Stellenwert ein. (Foto: Stadt Ibbenbüren / Peter Ungruhe)

Ibbenbüren, 27. November 2019. Straßensanierung, Straßenneubau – ein großes Thema für die Stadt Ibbenbüren. Immerhin umfasst das Straßennetz hier rund 500 Kilometer. Hierzu zählen Haupt- ebenso wie Nebenstraßen und Wirtschaftswege. Die Strecke entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Ibbenbüren und Nürnberg. Wollte man alle Straßen Ibbenbürens an einem Stück abfahren, wäre das ein ambitioniertes Tagesunternehmen.

Wie sehr die Verwaltung hierbei auf einem guten Weg ist und sozusagen Strecke für Strecke Leistung vorlegt, macht die Gesamtbilanz seit 2015 deutlich: Bis Ende dieses Jahres wird die Stadt nicht weniger als insgesamt 8,65 Millionen Euro in Sanierung und Neubau investiert haben. Eine deutliche Hausnummer. Hierzu gehören unmittelbar ins Auge fallende Projekte wie die sukzessive Neugestaltung der Wilhelmstraße (1,3 Millionen Euro Invest) und die Groner Allee (425.000 Euro) ebenso wie der Duskampweg (225.000 Euro).

Auch im Entwurf des städtischen Haushaltes für das kommende Jahr nehmen der Neubau und die Sanierung von Straßen und Wegen wieder einen prominenten Platz ein. Alleine der Ausbau von Siedlungsstraßen ist hierbei mit einem Volumen von 1,1 Millionen Euro veranschlagt.

Die Ausbaupläne für Siedlungsstraßen beziehen sich im Einzelnen dabei etwa auf den Bereich Finkenweg / Bergmeyersweg (Volumen: 280.000 Euro), den Bereich Bergstraße / Am Lehrsteinbruch (135.000 Euro), den Rebhuhnweg (130.000 Euro) sowie einen Stichweg der Osnabrücker Straße (100.000 Euro). Einen hohen Stellenwert genießt im Haushaltsplan für 2020 auch die Erschließung des Wohngebietes Jordanbach West im Ortsteil Püsselbüren: Der Entwurf veranschlagt 220.000 Euro für Kanalisationsarbeiten, für die Baustraße 200.000 Euro.

Ein Vorhaben, das von vielen Ibbenbürener Bürgern bereits in der Vergangenheit mit Interesse verfolgt worden ist, ist die weitere Planung für eine neue Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke an den Nordstadt-Arkaden. Diese ist im 2020-er Haushaltsentwurf mit einer Investition von 100.000 Euro verzeichnet.

Ebenfalls in diesen Bereich fällt der deutliche Ausbau des Gewerbegebietes Schierloh, aktuell das wirtschaftliche Zugpferd Ibbenbürens. Hier bietet die Stadt viel Raum zur Verwirklichung von Unternehmerideen – mit spannenden Perspektiven. 840.000 Euro weist der Entwurf des Haushaltsplanes für entsprechende Baumaßnahmen im Rahmen der Erweiterung aus. Signal der Stadt an Unternehmen: Hier geht was!

Der Entwurf für den 2020-er Haushalt der Stadt Ibbenbüren umfasst ein Volumen von insgesamt 140 Millionen Euro. Er wird derzeit in den verschiedenen Fachausschüssen beraten. Voraussichtlich am 13. Dezember wird dann der Rat der Stadt Ibbenbüren den neuen Haushalt beschließen.