Inhalt

Haushaltsentwurf 2020: 3,5 Millionen Euro für Abwasserbereich vorgesehen

Wertvolles erhalten - und schaffen / Seit 2015 wurden bereits 12 Millionen Euro investiert

Haushaltsentwurf 2020: 3,5 Millionen Euro für Abwasserbereich vorgesehen
Projekt mit positivem Klimaeffekt: Auch an der Kläranlage soll kräftig investiert werden - in eine neue Fahrzeughalle mit Photovoltaik auf dem Dach. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Elshoff)

Ibbenbüren, 20. November 2019. Manche Dinge sieht man nicht. Was nicht heißt, dass sie nicht wichtig wären. Wasserleitungen zum Beispiel liegen unter der Erdoberfläche, in der Regel bekommt man sie nicht zu sehen – dennoch sind gerade sie für eine Stadt und ihre Bürger immens wichtig. So betrachtet, liegt ein nicht unerheblicher Teil städtischen Vermögens immer unter der Erde und leistet von dort für alle wichtige Dienste.

Was den Abwasserbereich angeht, so hat die Stadt Ibbenbüren hier in den vergangenen Jahren finanziell deutlich vorgelegt. In Zahlen: Von 2015 bis 2019 hat die Stadtverwaltung nicht weniger als 12 Millionen Euro investiert. Weil sie viel Wert auf den Erhalt und die Schaffung von Wertvollem legt.

Laut Entwurf des Haushaltes für 2020 will die Stadt im kommenden Jahr beim Thema Abwasser nochmals klare Akzente setzen: 19 einzelne Projekte hat das Rathaus auf die Liste gesetzt. Der Haushaltsentwurf weist sie mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von dreieinhalb Millionen Euro aus.

Zugute kommen die städtischen Investitionen zum Beispiel den Bürgern im Wohngebiet Jordanbach West – für den Kanalbau sind in diesem Teil Püsselbürens 220.000 Euro veranschlagt. Auch im Zuge der Erweiterung des Gewerbegebietes Schierloh fallen Kanalbaumaßnahmen an. Im Entwurf des 2020-er Haushaltes sind diese – bei einem Gesamtkostenrahmen von eineinhalb Millionen Euro – mit zunächst 600.000 Euro ausgewiesen. Die Gesamtinvestition für das Gewerbegebiet beinhaltet auch Regenklär- sowie Regenrückhaltebecken.

Beide Investitionen stehen dabei für mehr als lediglich die dazugehörigen Baumaßnahmen. Sie unterstreichen, dass Ibbenbüren als Wohn- und Zuzugsstadt ebenso angesagt ist wie als Wirtschaftsstandort. Das Gewerbegebiet Schierloh, bereits heute die Adresse vieler blühender Betriebe und das aktuelle ökonomische Zugpferd Ibbenbürens, wird dies in erweiterter Form umso mehr sein. Spannende Entwicklungen sind zu erwarten, sowohl in Sachen Wohnen wie in puncto Wirtschaft.

Auch an der Kläranlage selbst, dem Dreh- und Angelpunkt des städtischen Abwasserwesens, sind von der Verwaltung deutliche Mittelflüsse vorgesehen: Ein Neubau der Fahrzeughalle inklusive Photovoltaikanlage auf dem Dach wurde mit einem Gesamtinvest von 480.000 Euro berechnet – einen Anteil von 330.000 Euro weist davon der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr aus. Die vorgesehene Halle ist ein Bauvorhaben mit positivem Klimaeffekt.

Insgesamt 140 Millionen Euro umfasst der Entwurf für den Haushaltsplan 2020 der Stadt Ibbenbüren. Nach der erfolgten Einbringung in den Rat wird er im weiteren Verlauf in den Fachausschüssen beraten. Voraussichtlich am 13. Dezember wird der Rat der Stadt Ibbenbüren dann über ihn beschließen.