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Datum: 10.12.2021

Ibbenbüren bleibt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer: „Anerkennung unserer Arbeit“

Ibbenbüren bleibt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte
Der städtische Abteilungsleiter Straßenbau, Manfred Dorn, und Martin Kitten von der Ortsgruppe Ibbenbüren des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) e.V. (vorne, v.r.) mit der Urkunde der AGFS. Mit ihnen freuen sich (hinten, v. r.) Uwe Manteuffel (Technischer Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren), Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und Martin Burlage (Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer). (Foto: Stadt Ibbenbüren / Henning Meyer-Veer)

Ibbenbüren, 10. Dezember 2021. Die Stadt Ibbenbüren ist für weitere sieben Jahre Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS). Und das ist beileibe kein Selbstläufer. Alle sieben Jahre müssen sich die Mitglieder des kommunalen Netzwerks erneut bewerben und unter Beweis stellen, dass sie aktiv und kontinuierlich daran arbeiten, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten.

„In Ibbenbüren ist in dieser Hinsicht insbesondere durch unsere vielfältigen Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs der letzten Jahre und nicht zuletzt auch durch unser jüngst erst beschlossenes Mobilitätskonzept ‚Ibbenbüren 2035+‘ eine Menge passiert“, sagt Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Mitgliedschaft verlängert wurde. Das ist Anerkennung der Arbeit, die hier fachdienstübergreifend geleistet wurde und wird.“

Die AGFS hatte in der vergangenen Woche ihre jährliche Mitgliederversammlung digital abgehalten. Vertreter der 94 Mitgliedskommunen haben dort den Jahresbericht 2020 genehmigt sowie den Vorstand und das Präsidium entlastet. Das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz NRW, das zum 1. Januar in Kraft treten soll, wird 2022 zum Hauptthema für die AGFS und ihre Mitglieder. Dementsprechend war es auch der inhaltliche Schwerpunkt der Mitgliederversammlung. Fragestellungen, denen man sich im neuen Jahr widmen wird, sind etwa: Welche Rolle spielt die AGFS bei der Umsetzung und welche Ideen, Konzepte und Bausteine für die Kommunen gibt es bereits?

35 Kommunen hatten im laufenden Jahr einen Antrag auf Verlängerung ihrer Mitgliedschaft gestellt. Nach einer positiven Bewertung durch die Expertenkommission erhalten sie alle postalisch eine Urkunde zur Verlängerung der Mitgliedschaft. Neben Ibbenbüren waren dies Aachen, Bielefeld, Bonn, Brühl, Bünde, Coesfeld, Dormagen, Dortmund, Dülmen, Düsseldorf, Essen, Euskirchen, Gladbeck, Hamm, Herford, Herne, Herzogenrath, Iserlohn, Kempen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Lohmar, Minden, Mülheim a.d.R., Münster, Pulheim, Soest, Troisdorf, Unna, Wesel, der Kreis Lippe, der Kreis Viersen sowie der Rhein-Erft-Kreis.

Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiterhin gerecht werden, bleiben Teil der Arbeitsgemeinschaft. „Die Mitgliedschaft ist uns sehr wichtig, weil bei all unseren Projekten des Mobilitätskonzeptes der Austausch mit anderen Kommunen ein hohes Gut ist. Wir können unsere Erfahrungen weitergeben und von anderen Erfahrungen profitieren“, sagt der Technische Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren, Uwe Manteuffel.