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Datum: 14.08.2020

Goethe-Gymnasium: Trakt mit Lehrerbüros saniert

Stadt Ibbenbüren hat 25.000 Euro investiert / Viel Altes hat Platz für schönes Neues gemacht

Goethe-Gymnasium: Trakt mit Lehrerbüros saniert
»Gut geworden«: Cordula Michgehl (links) und Franz-Josef Egbert (rechts, mit einem Muster der neuen Deckenplatten) im Flur des sanierten Bürotraktes am Goethe-Gymnasium (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 14. August 2020. Es riecht noch ganz neu. So ähnlich wie eine Wohnung, die man gerade bezogen hat. Das liegt nicht zuletzt auch an dem niegelnagelneuen Vinylboden in Holzoptik, über den die Füße schreiten und der diese so angenehm trägt. Die Bohlenmaserung des Bodens bildet einen schönen Kontrast zum jungfräulichen Weiß der Wände, das an einigen Stellen auf impulsives Rot stößt. „Muss das so?“, fragt ein Lehrer leicht irritiert, während er seinen kleinen Arbeitsraum zum Neustart einräumt. Er schnuppert, zieht den Geruch dieses Neustarts in die Nase ein. „Doch, das muss so“, erhält er zur Antwort. „Ist ja schließlich alles neu.“ Und schick ist das Neue geraten.

Das findet auch Franz-Josef Egbert, Tischler beim Ibbenbürener Bau- und Servicebetrieb (BIBB). „Gut geworden“, sagt er anerkennend, als er an diesem heißen Augusttag nicht mehr benötigtes Baumaterial abholt und dabei noch einmal um sich schaut. Egbert hat fachmännischen, praktischen Anteil daran, dass ein umgestalteter Bürotrakt im Städtischen Goethe-Gymnasium / Europaschule passend zum Schuljahresbeginn mit Neubaufeeling aufwartet. Früher, ganz früher einmal, beherbergte der Trakt im Erdgeschoss eine Hausmeisterwohnung, bevor aus dieser Arbeits- und Besprechungsräume für Lehrkräfte des Ibbenbürener Traditionsgymnasiums wurden. Alles in diesem Teil der Schule wurde im Laufe der Zeit nicht neuer, nur älter. Es war angezeigt, hier Hand anzulegen, zu sanieren. Ebendieses Projekt ist jetzt erfolgreich beendet worden.

Sechs Büros und ein Kopierraum finden sich angrenzend an den L-förmigen Flur, an dessen langem Ende man durch eine Glastür auf das benachbarte Bürgerhaus Ibbenbüren schaut. Die Stadt Ibbenbüren, Schulträger des Goethe-Gymnasiums, hat 25.000 Euro in die Sanierung dieses Gebäudeteils investiert. „Vorher gab es hier Teppich und einen alten PVC-Belag, Holzdecken, alte Beleuchtung“, zählt Cordula Michgehl auf, die im städtischen Gebäudemanagement arbeitet und die Sanierung begleitet hat. „Das alles hat der BIBB herausgerissen. Es war schlichtweg in die Jahre gekommen“, sagt sie, während sie bei einem Ortstermin noch einmal einen prüfenden Blick auf die erledigten Arbeiten wirft.

In sechs Büros, Kopierraum und Flur wurden Vinyl-Planken verlegt. Kostenpunkt. 10.000 Euro. Auch wurde in den Büros und dem Flur eine neue Rasterdecke mit moderner, energieeffizienter LED-Beleuchtung eingezogen. Dieser Teil der Sanierung beläuft sich auf 8000 Euro. Hinzu kommen 2000 Euro für Lamellen an allen Bürofenstern. Der Rest der Investition, erklärt Michgehl, verteilt sich auf Demontage-, Maurer-, Maler-, Sanitär-, Dachdecker- und Reinigungsarbeiten.

Die Auflistung zeigt: Es gab eine Menge zu tun. Rundum-Arbeit sozusagen, wobei der BIBB für Maurer- und Malerarbeiten sowie die Rasterdecke verantwortlich zeichnete. So wie rundum gearbeitet und neu gemacht wurde, so präsentiert sich die städtische Investition jetzt auch rundum sichtlich gelungen. Guter Schulunterricht braucht eine gute Umgebung. Das gilt in Schulklassen und Fachräumen, das gilt aber auch für jene Bereiche, in denen Lehrerideen für guten Unterricht entstehen. So wie hier.