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Datum: 26.05.2020

Verbraucherzentrale berät wieder persönlich im Rathaus

Ab Mittwoch, 3. Juni / Terminvereinbarung erforderlich

Verbraucherzentrale berät wieder persönlich
Symbolbild (Foto: Verbraucherzentrale)

Ibbenbüren, 26. Mai 2020. „Lockdown“ hieß es seit Mitte März auch für die persönliche Beratung der Verbraucherzentrale im Rathaus in Ibbenbüren. Zwar haben Ratsuchende den „Krisenmodus“ mit ausschließlicher Beratung übers Telefon und über Online-Zugangswege gut und dankbar angenommen. Doch nun freut sich das Team, ab Mittwoch, 3. Juni, nach vorheriger Terminvereinbarung, auch persönlich wieder zur Seite stehen zu können. „Wie andere Lebensbereiche werden wir schrittweise zu ‚neuer Normalität‘ im Beratungsalltag zurückkehren“, erklärt Beratungsstellenleiterin Margret Esters-Gardeweg.

Man sei gut vorbereitet und habe mit einem umfassenden Hygienekonzept die aktuell jeweils vorgeschriebenen Maßnahmen wie Abstandsvorgaben sowie Vorgaben zur Desinfektion oder von Trennscheiben beim persönlichen Kontakt umgesetzt. Mit der Vergabe von Terminen sollen Besuche darüber hinaus so getaktet werden, dass Kontakte zwischen Ratsuchenden vermieden werden.

Auch für die Bearbeitung der Verbraucheranliegen hat die Beratungsstelle einen klaren Plan, um mit der Wiederaufnahme der persönlichen Beratung möglichst zielgerichtet weiterzuhelfen. „Bei der Terminvergabe werden wir zunächst vor allem die Zielgruppen berücksichtigen, die während der Kontaktverbote mit den telefonischen und Onlineangeboten nicht gut zurechtgekommen sind. Sei es, weil sie ihre Anliegen wegen fehlender Sprachkenntnisse nicht schriftlich formulieren konnten oder Unterstützung beim Zusammenstellen notwendiger Vertragsunterlagen brauchten“, so Margret Esters-Gardeweg. Aber auch, wer mangels technischer Ausstattung oder Versiertheit keine Dokumente scannen oder mailen konnte, wird vorrangig unterstützt.

Darüber hinaus werden in der persönlichen Beratung zuallererst Anliegen bearbeitet, die besonders komplex oder eilbedürftig sind und konkreten Fristen unterliegen. Nicht zuletzt haben bei der Vergabe von Terminen all jene Anfragen Priorität, bei denen existenzielle Probleme drohen: vom Verlust der Wohnung über drohende Zwangsmaßnahmen, weil wegen Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit in der Krise nun die Haushaltsfinanzen in Schieflage
geraten.

Margret Esters-Gardeweg
Margret Esters-Gardeweg, Leiterin der Beratungsstelle (Foto: Verbraucherzentrale NRW)

Termine für die Beratungen in Ibbenbüren, die ab dem 3. Juni mittwochs zwischen 8 Uhr und 16 Uhr angeboten werden, können unter Telefon 05971 / 8697001 sowie 05451 / 931-933 oder über das Kontaktformular im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/rheine vereinbart werden.

Parallel bietet der Beratungsstützpunkt telefonisch und über Online-Kanäle weiterhin Erstberatung an, um Probleme direkt und schnell zu lösen. Alle kundenorientierten neuen Ansätze, die sich in Zeiten des Lockdowns bewährt haben, werden auch in der Phase der Öffnung für persönliche Beratungsgespräche nach Termin weiterhin zur Verfügung stehen.