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Coronavirus

Angesichts der Corona-Pandemie ist es für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig, gut informiert zu sein. Dies ist eine wesentliche Grundlage für besonnenes und verantwortungsvolles Handeln eines jeden einzelnen. Mit unserer Übersicht möchten wir Ihnen hierzu eine Hilfestellung geben.

Aktuelles

Neue Isolierungs- und Quarantäneregelungen bei SARS-CoV-2 Infektionen

Kreis Steinfurt, 17. Januar 2022. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO) des Landes veröffentlicht. Damit werden die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zur Verkürzung der Isolierung (Absonderung von infizierten Personen) und Quarantäne (Absonderung von Kontaktpersonen) bei SARS-CoV-2 Infektionen umgesetzt.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO) des Landes veröffentlicht. Damit werden die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zur Verkürzung der Isolierung (Absonderung von infizierten Personen) und Quarantäne (Absonderung von Kontaktpersonen) bei SARS-CoV-2 Infektionen umgesetzt. Am Freitag hatten der Bundesrat und das Robert Koch-Institut (RKI) die nötigen Änderungen der bundesrechtlichen Regelungen und Empfehlungen zu den künftigen Isolierungs- und Quarantäne-Regelungen auf den Weg gebracht. Die Änderungen treten ab sofort in Kraft und gelten automatisch auch für Isolierungs-und Quarantäneanordnungen der Behörden, die bereits ergangen sind und noch andere Fristen und Regelungen vorsehen.

"Die von der MPK beschlossenen Änderungen tragen dem geänderten Infektionsgeschehen in der aktuellen Omikron-Welle Rechnung. Mit der schnellen Umsetzung der Bundesregelungen in das Landesrecht sorgen wir nun umgehend für Klarheit. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch alle Behörden die nötige Planungssicherheit", erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Die CoronaTestQuarantäneVO beinhaltet die Vorgaben des Landes, wann und wie lange Infizierte und Kontaktpersonen im eigenen Haushalt automatisch in Isolierung und Quarantäne gehen müssen. Für Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts von infizierten Personen gelten dringende Empfehlungen zur eigenverantwortlichen Absonderung. Alle weiteren Regelungen treffen die zuständigen Gesundheitsämter vor Ort.

Die nun veröffentlichten Änderungen beinhalten insbesondere folgende Regelungen:

  1. Wer selbst infiziert ist (Nachweis durch offiziellen Schnelltest oder PCR-Test), muss automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung für zehn volle Tage (ab Symptombeginn bzw. positivem Test) in Isolierung. Eine gesonderte behördliche Anordnung ist darüber hinaus auch nicht für die Geltendmachung von Entschädigungen für ausfallende Löhne erforderlich. Die infizierte Person kann die zehn Tage aber eigenständig auf sieben Tage verkürzen, wenn sie zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. Für die Verkürzung ist ein negativer offizieller Schnelltest oder PCR-Test erforderlich. Für die Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. ist für eine Freitestung immer ein PCR-Test erforderlich, der dem Arbeitgeber vorgelegt werden muss. Bei PCR-Tests genügt auch ein Test mit einem CT-Wert über 30 für die Beendigung der Isolierung. Der Testnachweis muss für mögliche Kontrollen der Behörden für mindestens einen Monat aufbewahrt werden. Zudem müssen die infizierten Personen ihre Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich eigenständig von der Infektion informieren. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand, oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.
  2. Wer als Kontaktperson mit einer infizierten Person im gleichen Haushalt lebt, muss ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese dauert wie die Isolierung ebenfalls grundsätzlich zehn Tage – gerechnet ab Symptombeginn oder positiver Testung der infizierten Person. Auch hier kann bei Symptomfreiheit eine Verkürzung auf sieben Tage durch einen negativen offiziellen Schnelltest oder PCR-Test erfolgen, wobei der Testnachweis ebenfalls für mindestens einen Monat aufbewahrt werden muss. Bei Kindern in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schülerinnen und Schülern kann die Quarantänezeit mit einem negativen Test sogar auf fünf Tage verkürzt werden. Wenn während der Quarantäne Symptome auftreten, ist unverzüglich ein PCR-Test vorzunehmen.
  3. Bei anderen Kontaktpersonen, bei denen sich der Kontakt beispielsweise über einen gemeinsamen Gaststättenbesuch, die gemeinsame Sportausübung oder ein sonstiges Treffen ergeben hat, gibt es keine automatische Quarantäne. Hier greift eine Quarantäne nur, wenn das Gesundheitsamt sie ausdrücklich angeordnet hat. Dabei sollen die Gesundheitsämter die gleichen Vorgaben zu Dauer und Verkürzungsmöglichkeiten anwenden wie bei Kontaktpersonen im eigenen Haushalt. Ohne eine offizielle Quarantäneanordnung wird ein verantwortungsvolles Verhalten von den Kontaktpersonen erwartet (zum Beispiel durch Kontaktreduzierung über das Tragen einer Maske bis hin zur Selbstisolierung bei fehlender ausreichender Immunisierung).
Ausnahmeregelungen für Kontaktpersonen

Für diese Vorgaben gelten zugleich Ausnahmeregelungen, die das Gesundheitsministerium ebenfalls an die RKI-Vorgaben angepasst hat. Demnach müssen folgende Fallgruppen als Kontaktpersonen grundsätzlich nicht mehr in Quarantäne:

  • Personen mit einer Auffrischungsimpfung: Hier sind bei jeglicher Kombination der zugelassenen COVID-19-Impfstoffe insgesamt immer drei Impfungen erforderlich. Dies gilt nach einer ebenfalls gestern erfolgten Änderung durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) inzwischen auch für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (zuvor waren hier bei einer Erstimpfung mit Johnson & Johnson insgesamt nur zwei Impfungen für eine Boosterung nötig).
  • Geimpfte Genesene: Dies gilt für vollständig Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben. Unabhängig von der Reihenfolge reicht also eine Genesung und mindestens eine Impfung. Als Nachweis der Genesung dient ein positiver PCR-Testnachweis.
  • Personen mit einer zweimaligen Impfung: Dies gilt ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung.
  • Genesene: Dies gilt ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests.

Zur Vereinheitlichung der Coronaschutzmaßnahmen gelten die genannten Ausnahmeregelungen ab sofort auch in der Coronaschutzverordnung als Ausnahmetatbestände zur Befreiung von der Testpflicht bei 2G+.

(Quelle: Kreis Steinfurt)

Maske tragen - aber richtig

Maske tragen - aber richtig
Symbolbild (Foto: adpic)

Ibbenbüren, 20. Januar 2022. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen eilt von Rekord zu Rekord und Fachleute gehen davon aus, dass die Omikron-Variante bald fast alle treffen wird. Was also tun? Die Antwort: Masken tragen, denn sie können das Ansteckungsrisiko deutlich senken. Die Verbraucherzentrale NRW rät, auf den richtigen Sitz zu achten, aber auch auf Details der Kennzeichnung.

  • So unterscheiden sich OP- und FFP2-Masken: OP-Masken sind angenehmer zu tragen, aber das zeigt auch ihre Schwäche: Sie liegen nicht so fest an, sind nicht so dicht wie FFP2-Masken und bieten daher einen geringeren Schutz. Wie gut FFP2-Masken infektiöse Partikel aus der Atemluft filtern, hat das Max-Planck-Institut in Göttingen in einer Ende 2021 veröffentlichten Studie untersucht. Danach beträgt das maximale Ansteckungsrisiko nach 20 Minuten selbst auf kürzeste Distanz kaum mehr als ein Promille, wenn eine infizierte und eine nicht infizierte Person gut sitzende FFP2-Masken tragen. Sitzen die Masken schlecht, also schließen sie an den Rändern nicht dicht ab, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion auf etwa vier Prozent. Bei gut sitzenden OP-Masken wird das Virus innerhalb von 20 Minuten mit höchstens zehnprozentiger Wahrscheinlichkeit übertragen.
  • Tricks für den richtigen Sitz der Masken: FFP2-Masken müssen mindestens 94 Prozent der Aerosol-Partikel aus der Luft zurückhalten – so steht es in der Norm DIN EN 149. Das leisten sie in der Realität nur, wenn sie einigermaßen zur Gesichtsform passen und richtig aufgesetzt werden. Das heißt: Den Knick am Nasenbereich etwas glätten, damit er gut anliegt. Die Faltung bei neuen Masken kann man von innen mit dem (sauberen!) Finger glätten. Unterwegs sollte die Innenseite nur mit gewaschenen bzw. desinfizierten Händen berührt werden. Wer die Maske außen angefasst hat, sollte die Hände danach desinfizieren. Eine Kopfbanderweiterung ermöglicht es, die Maske anzupassen und am Hinterkopf zu verstellen. Das kann etwa für Menschen mit Hörgerät praktisch sein. Einige Modelle legen dafür spezielle Stäbchen bei, es gibt sie aber auch separat zu kaufen.
  • Wie man geprüfte Masken erkennt: FFP2-Masken müssen ein CE-Kennzeichen haben und eine vierstellige Prüfnummer. Von deutschen Prüfstellen stammen die Nummern 0044, 0121, 0418, 0158 und 0757. Auf der Maske sollte zudem ein Herstellername abgedruckt sein, auf der Verpackung die Anschrift des Herstellers. Fehlen diese Elemente, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Maske nicht die Sicherheitsanforderungen erfüllt.
  • Getestete und zurückgerufene Masken: Die Stiftung Warentest hat im Vorjahr 20 Atemschutzmasken getestet. Die Filterwirkung war bei allen Masken hoch, aber einige schnitten bei Atemkomfort, Passform oder Schadstoffprüfung schlechter ab. Es gibt jedoch zahlreiche Masken, die als „gefährliche Produkte“ gelten und zurückgerufen werden, wenn sie nicht ausreichend schützen oder gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Eine Liste der betroffenen Masken bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in der Produktkategorie „Schutzausrüstung“.
  • Wie man Masken wiederverwenden kann: FFP2-Masken sind eigentlich nur für den einmaligen Gebrauch vorgesehen. Mit bestimmten Maßnahmen kann man sie für eine gewisse Zeit wiederverwenden. Die Faustregel lautet: Sieben Masken für sieben Tage. So lässt sich eine pro Wochentag nutzen. Am Ende des Tages hängt man zum Beispiel die getragene Maske für sieben Tage an Haken oder Leine auf. Dort kann die Maske trocknen und mögliche Viren auf dem Material werden inaktiv. Danach kann man die Maske wieder nutzen. Dieser Zyklus lässt sich bis zu fünfmal wiederholen.
Weiterführende Infos und Links

Kreis Steinfurt setzt Bund-Länder-Beschluss zu Quarantäne und Isolation ab dem 13. Januar um

Kreis Steinfurt setzt Bund-Länder-Beschluss zu Quarantäne und Isolation ab dem 13. Januar um
Die Grafik der Bundesregierung gibt einen Überblick über die neuen Isolations- und Quarantäneregelungen. (Grafik: Bundesregierung)

Kreis Steinfurt, 12. Januar 2022. Die Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt setzt ab dem morgigen Donnerstag, 13. Januar, den in der vergangenen Woche getroffenen Bund-Länder-Beschluss zur Änderung der Isolations- und Quarantäneregelungen um. Alle der im Folgenden beschriebenen Regelungen gelten dabei unabhängig von der jeweils vorliegenden Variante des Coronavirus – also auch unabhängig davon, ob es sich um eine Infektion mit der Omikron-Variante handelt oder nicht.

Isolation für Infizierte:
Mit dem Coronavirus infizierte Personen müssen sich weiterhin unmittelbar nach Erhalt des positiven PCR-Testergebnisses in Isolation begeben. Die Stabsstelle Corona kontaktiert die Betroffenen und informiert sie über die Isolationspflicht. Zusätzlich wird die infizierte Person um die eigenverantwortliche Information aller engen Kontaktpersonen gebeten. Eine Entlassung aus der Isolation ist bei Symptomfreiheit frühestens nach Vorlage eines an Tag sieben durchgeführten negativen PCR- oder Schnelltestes bei der Stabsstelle Corona möglich. Für KRITIS-Personal (Beschäftigte in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) sind ein negatives PCR-Testergebnis sowie eine mindestens 48 Stunden andauernde Symptomfreiheit Voraussetzung für eine Freitestung an Tag sieben der Isolation. Ein Schnelltest reicht für diesen Personenkreis nicht aus.

Ohne Testung endet die Isolation sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für KRITIS-Personal automatisch mit dem Ablauf des zehnten Tages nach Erhalt des positiven Testergebnisses. In diesem Fall erfolgt keine abschließende Kontaktaufnahme durch die Stabsstelle Corona.

Quarantäne für Kontaktpersonen:
Enge Kontaktpersonen von mit dem Coronavirus infizierten Personen müssen sich nicht in Quarantäne begeben, wenn sie bereits ihre Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben. Gleiches gilt für enge Kontaktpersonen, die doppelt geimpft, geimpft und genesen oder genesen sind und deren letzte Impfung und/oder deren Erkrankung dabei weniger als drei Monate zurückliegt.

Alle weiteren engen Kontaktpersonen müssen sich in Quarantäne begeben. Für die Ausstellung einer entsprechenden Ordnungsverfügung müssen die Betroffenen eigenständig telefonisch Kontakt mit der Stabsstelle Corona aufnehmen (Tel.: 02551 69 7100, montags bis freitags: 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags: 10 bis 15 Uhr). Eine Entlassung aus der Quarantäne ist auch hier bei Symptomfreiheit frühestens nach Vorlage eines an Tag sieben der Quarantäne durchgeführten negativen PCR- oder Schnelltestes bei der Stabsstelle Corona möglich. Im Fall von Kontaktpersonen gilt dies sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für KRITIS-Personal. Kinder und Jugendliche, die in die Kita oder zur Schule gehen, können von dieser Freitestungsmöglichkeit bereits nach fünf Tagen Gebrauch machen.

Ohne Testung endet die Quarantäne sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für KRITIS-Personal automatisch mit dem Ablauf des zehnten Tages nach dem Kontakt zur infizierten Person. In diesem Fall erfolgt keine abschließende Kontaktaufnahme durch die Stabsstelle Corona.

Altfälle:
Symptomfreie Personen, die vor dem morgigen Donnerstag, 13. Januar, eine Isolations- oder Quarantäneverfügung erhalten haben und deren Isolation oder Quarantäne am morgigen Tag bereits länger als zehn Tage andauert, werden automatisch aus der Isolation oder Quarantäne entlassen und darüber von ihrer örtlichen Ordnungsbehörde informiert.

Symptomfreie Personen, die vor dem morgigen Donnerstag, 13. Januar, eine Isolations- oder Quarantäneverfügung erhalten haben und deren Isolation oder Quarantäne am morgigen Tag bereits länger als sieben Tage andauert, haben die Möglichkeit, sich mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test aus der Quarantäne freizutesten.

"Das Impfen bleibt der zentrale Weg aus der Pandemie. Eine Auffrischungsimpfung schützt auch bei Omikron sehr gut vor schweren Verläufen und reduziert das Risiko, aufgrund einer Coronainfektion im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, deutlich. Ich kann die Bürgerinnen und Brger daher nur erneut dazu aufrufen, sich impfen zu lassen und die freien Termine in unserem Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück wahrzunehmen", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona.

(Quelle: Kreis Steinfurt)

Corona: Kreis Steinfurt informiert im Internet über Testmöglichkeiten

Kreis Steinfurt, 12. Januar 2022. Corona-Tests sind für die meisten Bürgerinnen und Bürger ebenso Teil des Alltags geworden wie Masken, Abstand und eine besondere Hygiene. Dementsprechend gibt es im Kreis Steinfurt mittlerweile zahlreiche Teststellen mit verschiedenen Angeboten. Für einen besseren Überblick weist der Kreis Steinfurt daher neben den Antigen-Schnellteststellen nun auch die PCR-Teststellen gesondert auf der Internetseite www.kreis-steinfurt.de/coronatest aus. Asymptomatische Personen, die etwa eine Statusanzeige "erhöhtes Risiko" über die Corona-Warn-App erhalten haben oder aufgrund einer bevorstehenden Krankenhausaufnahme oder eines Reha-Aufenthaltes eines PCR-Tests bedürfen, können sich so über die Testmöglichkeiten informieren.

Auf Art und Umfang des konkreten Testangebots vor Ort hat der Kreis Steinfurt keinen Einfluss. Ebenso sind nur Teststellen enthalten, die einer Veröffentlichung zugestimmt haben.

(Quelle: Kreis Steinfurt)

Kreis Steinfurt ändert das Verfahren der Kontaktpersonennachverfolgung

Kreis Steinfurt, 6. Januar 2022. Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Corona-Infektionen nach den Feiertagen muss der Kreis Steinfurt kurzfristig seine Kontaktpersonennachverfolgung anpassen. Dies ist erforderlich, da die Corona-Stabsstelle des Kreises Steinfurt trotz personeller Aufstockungsmaßnahmen aktuell nicht mehr in der Lage ist, alle Kontaktpersonen von Corona-positiv getesteten Personen zeitnah zu informieren. Hierzu trägt insbesondere die Omikron-Variante bei, die inzwischen im Kreis Steinfurt vorherrschend ist.

Fortan kontaktiert die Corona-Stabsstelle nur noch Corona-positiv getestete Bürgerinnen und Bürger und informiert über die bestehende Isolationspflicht von derzeit 14 Tagen. Zusätzlich wird die infizierte Person um die eigenverantwortliche Information aller engen Kontaktpersonen gebeten. Enge Kontaktpersonen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen oder genesen sind, werden grundsätzlich nicht mehr quarantänisiert. Eine formelle Quarantänisierung seitens des Gesundheitsamtes erfolgt unabhängig vom Impfstatus nur noch bei engen Kontaktpersonen, die in der medizinischen kritischen Infrastruktur, wie bspw. in Krankenhäusern oder Pflegeheimen, arbeiten. Für diesen Personenkreis ist ein gesondertes Quarantäne-Verfahren möglich, sofern die Arbeitskraft zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes erforderlich ist.

Darüber hinaus erfolgt eine Quarantänisierung bei engen Kontaktpersonen, die über keinen vollständigen Impfschutz verfügen. In diesem Fall beträgt die Dauer der Quarantäne 14 Tage, eine vorzeitige Freitestung ist nicht möglich. Für die Ausstellung einer Ordnungsverfügung müssen die Betroffenen Kontakt mit der Stabsstelle-Corona aufnehmen (Tel. 02551/69-7100, montags-freitags: 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags: 10 bis 15 Uhr).

Das geänderte Verfahren entspricht der gültigen Test- und Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Kreis Steinfurt geht davon aus, dass es in Kürze Änderungen der Verordnungslage sowie der RKI-Empfehlungen zur Kontaktpersonennachverfolgung geben wird.

Landrat Dr. Martin Sommer appelliert in diesem Zusammenhang an die Bürgerinnen und Bürger, eigenverantwortlich im Infektionsgeschehen mitzuwirken, enge Kontaktpersonen zu informieren und eigene Quarantänisierungspflichten zu prüfen. Unabhängig hiervon gelten -neben der Impfung- als sehr wirksame Schutzmaßnahme die Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Abstandsregelungen. "Mein Appell richtet sich insbesondere auch an ungeimpfte und nicht vollständig geimpfte Personen, das bestehende Impfangebot wahrzunehmen und durch eine vollständige Impfserie und ggf. Boosterung dazu beizutragen, das Risiko von schweren Erkrankungen zu minimieren", so Landrat Dr. Sommer und weist in diesem Zusammenhang auf die freien Impftermine im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück hin.

(Quelle: Kreis Steinfurt)

Bei Rathausbesuch gilt die »3G-Regel«

Bei Rathausbesuch gilt die »3G-Regel«
Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Ibbenbüren, 13. Dezember 2021. Seit Montag, 13. Dezember, gilt beim Besuch der Verwaltungsgebäude der Stadt Ibbenbüren die „3G-Regel“ – sofern sich durch die Coronaschutzverordnung keine anderen Regelungen ergeben. Das bedeutet: Wer einen Termin bei der Verwaltung wahrnehmen muss, hat den 3G-Status (geimpft, genesen oder negativ getestet) beim Zutritt zum Gebäude nachzuweisen. Dies gilt ausdrücklich auch für das Bürgerbüro, das Kulturhaus und das Technische Rathaus. Für das Rathaus und die weiteren Verwaltungsgebäude sind weiterhin im Vorfeld eines Besuchs Termine zu vereinbaren.

Der Nachweis zum Impf-, Genesenen- oder Getesteten-Status kann in Papierform oder digital erfolgen. Die Negativtestung durch einen offiziellen Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, durch einen PCR-Test darf sie nicht älter als 48 Stunden sein. Gemeinsam mit dem jeweiligen Nachweis ist ein Ausweisdokument vorzulegen. Diese Regelung gilt bis auf Weiteres.

Um angesichts der aktuellen Pandemielage unnötige Kontakte zu vermeiden, wird zur Sicherheit aller gebeten, vor einem Besuch der Stadtverwaltung telefonisch oder schriftlich Kontakt mit den Mitarbeitenden aufzunehmen, um das Anliegen so möglicherweise direkt klären zu können oder einen Termin abzustimmen. So können Wartezeiten und unnötige Kontakte mit Dritten vermieden werden. Termine können auch online gebucht werden.

Für die Beschäftigten der Stadtverwaltung gilt die 3G-Regelung bereits aufgrund der landesweit gültigen Vorgabe am Arbeitsplatz. „Zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes und des Leistungsangebotes für Bürgerinnen und Bürger ist es zwingend erforderlich, diese Regelung auf die Besucherinnen und Besucher auszuweiten“, begründet Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer die Entscheidung. Besucherinnen und Besucher haben in den Verwaltungsgebäuden einen medizinischen Mundschutz oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Wichtige Links

Online-Terminvereinbarung (Bürgerbüro)

Online-Terminvereinbarung (Fachdienst Soziales)

Coronaschutzverordnung

  • Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

Teststellen

Schutzimpfung

  • Schnell informiert: Fakten zur Corona-Schutzimpfung

  • Impfzahlen

Fallzahlen im Kreis Steinfurt

Informationen des Kreises Steinfurt

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