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Kanalanschlussbeiträge nach § 8 Kommunalabgabengesetz (KAG NRW)

Die Herstellung von Abwasseranlagen ist Aufgabe der Städte und Gemeinden. Grundstücke können erst einer baulichen oder gewerblichen Nutzung zugeführt werden, wenn die Möglichkeit besteht, die Abwässer von den Grundstücken in die öffentliche Abwasseranlage einzuleiten. Den Eigentümern bzw. Erbbauberechtigten (Beitragspflichtige zum Zeitpunkt der Bescheiderteilung) entstehen daher durch die Herstellung der Abwasseranlage wirtschaftliche Vorteile.

Deshalb hat der Landesgesetzgeber im KAG NRW bestimmt, dass die Beitragspflichtigen zum Ausgleich dieser Vorteile an den Herstellungskosten der Abwasseranlage zu beteiligen sind. Der Kanalanschlussbeitrag wird erhoben, sobald das Grundstück an die Abwasseranlage angeschlossen werden kann bzw. angeschlossen ist. Er beträgt 6,51 € (Anteil Schmutzwasser = 3,66 € und Anteil Niederschlagswasser = 2,85 €) je m² beitragspflichtiger Grundstücksfläche. Wie hoch der Beitrag ist, richtet sich nach der Größe und den baulichen Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks.

Voraussetzungen

Der Kanalanschlussbeitrag wird erhoben, sobald das Grundstück an die Abwasseranlage angeschlossen werden kann bzw. angeschlossen ist.

Zuständigkeit

Die Herstellung von Abwasseranlagen ist Aufgabe der Städte und Gemeinden.

Wer wird beitragspflichtig?

Eigentümern (auch Wohnungs- u. Teileigentümer) bzw. Erbbauberechtigten (Beitragspflichtige zum Zeitpunkt der Bescheiderteilung) der Grundstücke.

An wen muss ich mich wenden?

Mitarbeiter der Abteilung Beitragsrecht (Hauptansprechpartnerin: Frau Jennifer Krause)

Welche Gebühren fallen an?

Kanalanschlussbeiträge nach § 8 Kommunalabgabengesetz (KAG NRW). Er beträgt 6,51 € (Anteil Schmutzwasser = 3,66 € und Anteil Niederschlagswasser = 2,85 €) je m² beitragspflichtiger Grundstücksfläche. Wie hoch der Beitrag ist, richtet sich nach der Größe und den baulichen Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks.

Warum werden Kanalanschlussbeiträge festgesetzt?

Grundstücke können erst einer baulichen oder gewerblichen Nutzung zugeführt werden, wenn die Möglichkeit besteht, die Abwässer von den Grundstücken in die öffentliche Abwasseranlage einzuleiten. Den Eigentümern (auch Wohnungs- u. Teileigentümer) bzw. Erbbauberechtigten (Beitragspflichtige zum Zeitpunkt der Bescheiderteilung) entstehen daher durch die Herstellung der Abwasseranlage wirtschaftliche Vorteile. Deshalb hat der Landesgesetzgeber im KAG NRW bestimmt, dass die Beitragspflichtigen zum Ausgleich dieser Vorteile an den Herstellungskosten der Abwasseranlage zu beteiligen sind.