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Datum: 11.11.2019

Haushaltsentwurf 2020: Deutliche Investitionen in Schule und Bildung

Vorhaben teilweise bereits beschlossen

Haushaltsentwurf 2020: Deutliche Investitionen in Schule und Bildung
Ein Acht-Millionen-Euro-Projekt: die Erweiterung des Johannes-Kepler-Gymnasiums (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 11. November 2019. Investition in Schule und Bildung ist Investition in die Zukunft – und zwar in die von Kindern und Jugendlichen gleichermaßen wie in die der Stadt und des Schulstandortes Ibbenbüren. Entsprechend machen solche Investitionsmaßnahmen auch im städtischen Haushaltsentwurf für 2020 wieder einen deutlichen Schwerpunkt aus.

Die Erweiterung des Johannes-Kepler-Gymnasiums – Gesamtumfang: acht Millionen Euro – gehört dabei ebenso in das XXL-Investitionspaket für Ibbenbürener Schulen wie die der Johannes-Bosco-Schule. Die Erweiterung der Grundschule im Ibbenbürener Westen bringt eine Summe von rund 3,2 Millionen Euro auf die Invest-Waage. Beide Vorhaben wurden bereits vom Rat der Stadt Ibbenbüren beschlossen.

Ein großes Thema in puncto Schulinvestitionen sind auch die Fortschreibung des Medienentwicklungsplans sowie die Umsetzung des Digitalpaktes Schule im Umfang von 640.700 Euro. Aktuell findet bereits eine Bestandsaufnahme an allen Ibbenbürener Schulen statt, um die nötigen Förderanträge zum Abruf von 1,69 Millionen Euro aus dem Digitalpakt-Topf zu erstellen. Im kommenden Jahr soll bereits an zwei Grundschulen und an den beiden Gymnasien die Netzverkabelung ausgebaut und verbessert werden. „Dass wir heute schon so weit sind, ist letztlich darauf zurückzuführen, dass wir im Frühjahr 2018 im Vorgriff auf die erwarteten Mittel die nötigen ersten Schritte bereits eingeleitet haben – sowohl personell wie konzeptionell“, erläutert Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. Der Effekt: „Das verschafft uns gerade einen deutlichen Zeitvorteil im Vergleich zu vielen anderen Kommunen landesweit“, so der Verwaltungschef. Oder sportlich gesprochen: Wer schneller spurtet, ist eher da, wo andere erst noch hinwollen. Ibbenbüren hat für seine Schüler früh Gas gegeben – und läuft für sie jetzt mit Vorsprung.

Weitere Schlaglichter für Investitionen in Schule und Bildung: Die Sanierung der Sporthalle am Goethe-Gymnasium ist im Entwurf des 2020-er Haushaltes mit 1,38 Millionen Euro verzeichnet, die der Mauritius-Sporthalle mit insgesamt 520.000 Euro. Ein Volumen von 505.000 Euro umfasst der Austausch von Fenstern an sechs Ibbenbürener Schulen. Auch der weitere Ausbau von Akustikdecken, LED-Beleuchtung und Sicherheitstechnik ist einberechnet – vorgesehener Investitionsumfang: eineinhalb Millionen Euro. 230.000 Euro sollen den Abschluss der Schultoilettensanierung bringen, 635.000 Euro stehen für die Fortführung der Arbeiten in naturwissenschaftlichen Räumen. Insgesamt hat die Stadtverwaltung den Bürgervertretern im Rat vorgeschlagen, 2020 weitere 10,2 Millionen Euro in die Ibbenbürener Schulen zu investieren.

Was die städtischen Schulinvestitionen angeht, käme man damit seit 2015 auf einen Betrag von nicht weniger als rund 45 Millionen Euro. „Eine Summe, die sich sehen lassen kann und die deutlich zeigt, dass wir es mit unserem Anspruch erst meinen“, unterstreicht Bürgermeister Dr. Schrameyer. Seit vier Jahren geht die Stadtverwaltung in großem Umfang an die Ibbenbürener Schulen und dazugehörige Sporthallen. Ein Markstein waren hierbei der Neubau der Gesamtschule und die Sanierung des Bestandsgebäudes – Investumfang: elf Millionen Euro.

Insgesamt 140 Millionen Euro umfasst der Entwurf für den Haushaltsplan 2020 der Stadt Ibbenbüren, der kürzlich in den Rat eingebracht wurde. Im weiteren Verfahren wird der Entwurf von den Bürgervertretern in den Fachausschüssen beraten und voraussichtlich am 13. Dezember vom Rat der Stadt Ibbenbüren beschlossen werden.