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Datum: 04.03.2026

Erschließungsarbeiten für I-NOVA Park starten

Stadtwerke, Wasserversorgungsverband und Stadt schaffen Voraussetzungen für Gewerbeansiedlung

20260304 - Erschließungsarbeiten für I-NOVA Park starten
Die Vertreter der SWTE Netz, des Wasserversorgungsverbandes, der Stadt Ibbenbüren sowie der Firma Beermann verschafften sich vor Ort ein Bild vom Fortgang der Erschließungsarbeiten im Bereich des Landabsatzes: (v.l.) Kai Glaßmeyer, Johanna Serk, Christian Schemme, Markus Dahl, Stefan Wackmann, Bernd Rudde und Steffen Bode. (Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land)

Ibbenbüren, 4. März, 2026. Aus dem früheren Bergwerksareal auf dem Schafberg wächst Schritt für Schritt der zukünftige I-NOVA Park. Mit dem Beginn der Erschließungsarbeiten wird die Entwicklung des rund 60 Hektar großen Geländes – das sich heute überwiegend im Eigentum der Stadt Ibbenbüren befindet – nun auch baulich sichtbar. Bevor sich die ersten Unternehmen ansiedeln und ihre Projekte realisieren können, entsteht in den kommenden Monaten die notwendige Infrastruktur. Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen werden verlegt, Straßen gebaut und Flächen vorbereitet. Gemeinsam stellen die Stadt Ibbenbüren, der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL), die Telekom sowie die Stadtwerke-Netzgesellschaft SWTE Netz die technischen Grundlagen für das neue Gewerbegebiet her. Allein die Stadt investiert bis Mitte 2028 rund 10 Millionen Euro in die Erschließung des I-NOVA Parks.
Mit den Arbeiten im Bereich Landabsatz beginnt nun sichtbar die Erschließung des I-NOVA Parks – ausgelöst durch die konkrete Ansiedlung des Unternehmens Geberit, das hier ab April mit dem Bau starten wird. Entlang der Fahrbahn werden die zentralen Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Strom und Telekommunikation verlegt und damit die infrastrukturellen Voraussetzungen für den ersten großen Investor geschaffen

Frischwasserversorgung und Entwässerung

Der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL) bringt auf rund 490 Metern eine neue Frischwasserleitung ein. Parallel dazu errichtet die Stadt Ibbenbüren eine Abwasserdruckrohrleitung, um das Baugrundstück direkt an das städtische Netz anzubinden. Darüber hinaus wird die Infrastruktur vorausschauend weiterentwickelt: Schritt für Schritt entsteht ein vollständiges Kanalsystem für den gesamten I-NOVA Park – inklusive eines Regenrückhaltebeckens unterhalb des ehemaligen Landabsatzes, das eine nachhaltige Entwässerung sicherstellt.

Meilenstein für I-NOVA Park

Der I-NOVA Park ist eines der zentralen Projekte des Strukturwandels in Ibbenbüren. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „von Oeynhausen“ entsteht Schritt für Schritt ein moderner Gewerbe- und Industriestandort mit einem klaren Schwerpunkt auf Energie- und Zukunftstechnologien. Hier knüpft die Stadt bewusst an ihre lange Tradition als Energiestandort an und entwickelt sie weiter – hin zu innovativen, nachhaltigen Lösungen für morgen. Ergänzt um Flächen für Logistik, Handwerk und produzierendes Gewerbe entstehen neue Arbeitsplätze, werden Investitionen angestoßen und die wirtschaftliche Zukunft Ibbenbürens nachhaltig gestärkt. Gleichzeitig werden vorhandene Flächen verantwortungsvoll weitergenutzt, die Standortattraktivität erhöht und die Rolle Ibbenbürens als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort in der Region weiter ausgebaut. Mit dem Beginn der Erschließungsarbeiten ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Stromversorgung und Beleuchtung werden vorbereitet

Für die Stromversorgung im I-NOVA Park sind die Stadtwerke Tecklenburger Land mit ihrer Netzgesellschaft SWTE Netz verantwortlich. In einem ersten Schritt werden rund 900 Meter Mittelspannungskabel verlegt. Hinzu kommen jeweils etwa 650 Meter Leitungen für die künftige Straßenbeleuchtung sowie Leerrohre für die spätere Anbindung an das Niederspannungsnetz und eine mögliche Glasfasererschließung. Damit werden die technischen Voraussetzungen für eine leistungsfähige und zukunftssichere Infrastruktur geschaffen.

Enge Abstimmung bei der Umsetzung

Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Firma Beermann aus Riesenbeck als gemeinsamer Dienstleister beauftragt. Durch die frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten konnten die einzelnen Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden.

Im Zuge der Erschließung wird zudem der Teilsanierungsplan des Kreises Steinfurt berücksichtigt. Er regelt den fachgerechten Umgang mit möglichen Bodenbelastungen auf dem ehemaligen Bergwerksgelände sowie die entsprechende Entsorgung.

Als erste Erschließungsstraße dient der Landabsatz. Im weiteren Verlauf übernimmt die Stadt Ibbenbüren den Bau weiterer Erschließungsstraßen sowie den späteren Endausbau im I-NOVA Park.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt und SWTE