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Datum: 14.08.2020

Stadt hat 210.000 Euro in die Sporthalle der Ludgerischule investiert

Mehr Modernität, mehr Nutzungsqualität, mehr Klimaschutz

Stadt hat 210.000 Euro in die Sporthalle der Ludgerischule investiert
Viel Fläche über dem Kopf, entsprechend viel Arbeit ebendort: Daniel Focks vom Technischen Facility-Management der Stadt Ibbenbüren zeigt die Dimension der Hallendeckensanierung an. Nicht weniger als 320 Quadratmeter Fläche wurden von den Bautrupps bearbeitet. Eine starke Leistung, die Schülern und Sportlern zugute kommt. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 14. August 2020. Ballwurfsicherheit ist ein wesentliches Kriterium für den Betrieb von Sporthallen. Bestehen Bedenken, dass diese auf Dauer gewährleistet sein könnte, muss man sozusagen an die Decke gehen und hier nachbessern. Denn auch bei Sporthallen gilt: Sicherheit steht an vorderster Stelle. Nicht nur, was das Spielfeld betrifft, sondern auch bei dem, was über den Köpfen stattfindet.

In der Sporthalle der Ludgerischule hat die Stadt Ibbenbüren deswegen deutlich in Bau und Sicherheit investiert. In Zahlen: 210.000 Euro sind in die Sanierung der Hallendecke geflossen, um die Ballwurfsicherheit auch auf weitere Dauer zu gewährleisten.

Sanierung, das bedeutet in diesem Fall: Auf einer Fläche von immerhin 320 Quadratmetern mussten zunächst die alten Deckenelemente inklusive Beleuchtung demontiert werden. Im selben Zuge entfernten die Arbeiter auch gleich die alte Luftheizungsanlage im Dachstuhl, die nach vier Jahrzehnten in den Ruhestand geschickt wurde.

Danach erneuerten die Bautrupps die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke. Die Dämmstärke beträgt hierbei 240 Millimeter. Hernach ging es an den Einbau einer Systemdecke, bestehend aus sogenannten Deckenstrahlplatten mit integrierter LED. Auf diese Weise wurde nicht nur für moderne Lichttechnik über den Köpfen von Schülern und Sportlern gesorgt, sondern dank verbesserter Energieeffizienz der Leuchtkörper außerdem für mehr Klimaschutz im Hallenbetrieb. Als Abrundung folgten noch, abwechselnd zu den Systemdeckenmodulen gesetzt, Akustikdeckenelemente, welche der besonderen Geräuschentwicklung in einer Sporthalle Rechnung tragen.

Ein Blick auf die neue Art und Weise des Heizens in der Halle enthüllt technisch Ausgefuchstes und in seiner Funktion Spannendes: „Geheizt wird über die Deckenstrahlplatten aus Stahlblech, nach dem Prinzip der Strahlungswärme“, erklärt Daniel Focks vom Technischen Facility-Management der Stadt Ibbenbüren. Er hat das Projekt Hallendeckensanierung begleitet. „Dadurch“, führt Fachmann Focks aus, „kann die Raumtemperatur um zirka drei Grad Celsius abgesenkt werden, bei gleichzeitig verbesserter Behaglichkeit für die Nutzer.“

Ausgeklügelt ist auch das Reglement für Beleuchtung und Lüftung: „Die Beleuchtungsstärke der LED-Elemente wird tageslichtabhängig und über Präsenzmelder gesteuert“, gibt Daniel Focks Einblick in das Ineinanderspielen der unterschiedlichen technischen Aspekte. „Die Lüftung der Halle erfolgt als freie Lüftung über die Fenster. Diese werden über die Erfassung der Luftqualität bedarfsgerecht geöffnet und geschlossen.“

Mehr Modernität, mehr Nutzungsqualität, mehr Klimaschutz – mit der Sanierung zur fortlaufenden Gewährleistung der Ballwurfsicherheit konnten gleich mehrere Plus-Effekte wirken. Für die Sporthalle der Grundschule im Ortsteil Püsselbüren bedeutet die städtische Investition einen direkten, markanten Mehrwerteffekt. Sozusagen ein klarer Spielgewinn im Sinne von Schülern und Sportlern.