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Datum: 05.02.2020

Wallheckenweg: Heckenschlag dient der Ökologie und der Entwässerung

Alles im Fluss

Ibbenbüren
Ibbenbüren

Ibbenbüren, 5. Februar 2020. Wasser will fließen. Soll es auch. Muss es auch. Damit im Bereich des Wallheckenweges die Einleitung von Regenwasser in einen dort verlaufenden Graben weiter gewährleistet ist, laufen hier derzeit Schlagarbeiten an Hecken.

Bis Ende Februar können Hecken geschlagen werden. Die Stadt Ibbenbüren lässt die am Wallheckenweg vorhandene Heckenstrecke zum einen deswegen jetzt auf Stock setzen, „damit sie wieder schön austreiben kann“, wie Michael Book von der Abteilung für Stadtentwässerung erläutert. „Das geschieht unter ökologischen Aspekten zirka alle 15 Jahre. Turnusgemäß ist jetzt der Wallheckenweg dran.“

Zum anderen ist die Stadtverwaltung hier zusätzlich in der Pflicht, da der Heckenbewuchs Auswirkungen auf den Abfluss von Regenwasser hat. „Das ist mittlerweile hier stark zugewachsen“, befindet Book. Also muss der Bereich des vorhandenen Gewässers geräumt werden, damit wieder abfließen kann, was in den Graben fließen soll. „Die Gewährleistung des Regenwasserabflusses ist der Stadt als Aufgabe zugewiesen“, verdeutlicht Entwässerungsexperte Book.

Heißt: Auch wenn eine Hecke in umfänglicher Pracht prangt und ohne Zweifel dem Auge des Betrachters einiges bietet – Verschlankung muss sein, aus ökologischen wie praktischen Gründen.

Mit dem Schlagen der Hecke ist es in einem solchen Fall übrigens nicht getan, wie Michael Book erklärt: „Im Laufe des nächsten Vierteljahres wird hier der Bagger nachrücken, um im Gewässerbereich zu schaufeln, also Dreck, Blätter und anderes herauszuholen. Denn die Grabensohle wird sonst immer höher.“

Eine gleich geartete Maßnahme war zuvor im Aatal gelaufen. Dort ist jetzt wieder alles im Fluss. So wie es soll.