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Datum: 14.10.2020

Unerlaubter Grabschmuck sorgt für Probleme

Arbeiten des BIBB auf besonderen Grabfeldern werden behindert

Grab Friedhof Kreuz Volkstrauertag
Symbolbild (Foto: Pixabay / congerdesign)

Ibbenbüren, 14. Oktober 2020. Es sind Gesten, die im Einzelnen nachvollziehbar und verständlich sind – die im Gesamt gesehen aber zunehmend für Probleme sorgen: In den vergangenen Wochen war vermehrt festzustellen, dass auf den sogenannten pflegefreien und anonymen Grabfeldern sowie auf dem Totgeburtenfeld des Hauptfriedhofs Grabschmuck abgelegt wurde. Der unerlaubt dort platzierte Schmuck sorgt allerdings dafür, dass beim Mähen und Pflegen dieser Flächen durch den Ibbenbürener Bau- und Servicebetrieb (BIBB) immer wieder Arbeiten unterbrochen werden müssen, um die unterschiedlichen Schmuckgegenstände zu entfernen.

Die Ibbenbürener Friedhofssatzung regelt im Detail, was auf den städtischen Friedhöfen geht und was nicht, auch für das Totgeburtenfeld sowie für die anonymen und pflegefreien Grabfelder. Ausdrücklich nicht erlaubt ist auf diesen besonderen Flächen, Grabschmuck abzulegen – eben um die städtischen Pflegemaßnahmen dort nicht zu behindern. Die Nutzer der entsprechenden Flächen sind hierüber jeweils informiert. Problem nur: Viele von ihnen halten sich im Weiteren nicht an die vereinbarten Regeln. Und so finden sich nicht selten sogar private Anpflanzungen auf den Feldern. Mit dem entsprechenden Aufwand für das BIBB-Team, den Grabschmuck immer wieder zu entfernen, um der eigenen Arbeit nachkommen zu können.

Nutzer dieser Flächen sind deshalb dazu aufgerufen, von ihnen abgelegten Grabschmuck wieder zu entfernen – und, fast noch wichtiger, keinen neuen Grabschmuck mehr zu platzieren.