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Datum: 29.04.2021

OGGS der Johannes-Bosco-Schule ist erneut ein „Haus der kleinen Forscher“

Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen

OGGS der Johannes-Bosco-Schule ist erneut ein »Haus der kleinen Forscher«
Forscherdiplome und Plakette sind übergeben - die Offene Ganztagsgrundschule der Johannes-Bosco-Schule darf sich nun auch ganz offiziell für zwei weitere Jahre »Haus der kleinen Forscher« nennen. (Foto: Stadt Ibbenbüren)

Ibbenbüren, 29. April 2021. Für ihr kontinuierliches Engagement in der Förderung früher Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik und nachhaltiger Entwicklung hat die Offene Ganztagsgrundschule (OGGS) der Johannes-Bosco-Schule die zweite Rezertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Die damit verbundene offizielle Plakette überreichte jetzt Hans-Jürgen Himstedt. Himstedt ist so etwas wie das Bindeglied zwischen der für die Rezertifizierung zuständigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Berlin und den hiesigen Grundschulen, Kitas und Horten, die „Haus der kleinen Forscher“ sind, bleiben oder noch werden wollen. Coronabedingt konnten bei der Übergabe der Plakette und der Forscherdiplome diesmal nur einige Schülerinnen und Schüler dabei sein.

„Uns ist es wichtig, dass die Kinder beim Entdecken und Forschen nicht die einzig richtige Antwort finden sollen, sondern dass sie stattdessen Fähigkeiten entwickeln, um ihr Denken kritisch, kreativ und erfinderisch zu fördern“, betonten OGGS-Leiterin Anne Breulmann und Hanne Gwosdz, pädagogische Fachkraft und verantwortlich für das „Haus der kleinen Forscher“ in der OGGS, im Rahmen der Übergabe.

Anwendung fand diese bewährte Herangehensweise ans Forschen und Experimentieren dann auch bei dem Projekt „Was krabbelt und fliegt denn da?“. Der angelegte Schulgemüsegarten und die Blumenwiese eigneten sich dabei besonders gut für vielfältige Beobachtungen. Regenwürmer, Ameisen, Marienkäfer, Möhrenfliegen, Bienen, Schmetterlinge, Libellen, Vögel und viele verschiedene Krabbeltiere wurden von den Mädchen und Jungen entdeckt und beobachtet. Sogar eine junge Igelfamilie wurde gerettet. Mit Ferngläsern, Lupendosen und Mikroskopen gingen die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungsreise. „Die Natur ist die beste Lehrmeisterin“, so Hanne Gwosdz.

Unterstützt wurde die OGGS bei dem Projekt von einer Imkerin und Blühwiesenfachfrau. Coronabedingt musste der geplante Ausflug zu der Imkerin leider ausfallen. Auch einige andere Aktivitäten mussten stark reduziert oder abgesagt werden. Dafür schmeckte dann aber das im Herbst geerntete Gemüse umso besser. Zur Begeisterung der Kinder ließen Krabbeltiere nicht lange auf sich warten.

Die Pädagoginnen der OGGS bilden sich regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu gehen und diese zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen sie Phänomene in ihrem Alltag. Dabei werden auch eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen, wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik sowie ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke gefördert. Die Fortbildungen werden in der Region vom lokalen Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ angeboten.

Die Rezertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“ erfolgt nach festen Qualitätskriterien. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben. Im Sommer, so hoffen alle Kinder und Pädagoginnen, kann dann hoffentlich eine Feier anlässlich der Rezertifizierung nachgeholt werden.