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Datum: 26.06.2021

Neue Fahrradabstellanlagen auf drei Mitfahrerparkplätzen an der A 30

Insgesamt stehen 50 Einstellplätze zur Verfügung / Nutzung per Miet-Transponder

Neue Fahrradabstellanlagen auf drei Mitfahrerparkplätzen an der Autobahn 30
Manfred Dorn (links) von der städtischen Abteilung Straßenbau macht es vor: Um Zugang zu den neuen Fahrradabstellanlagen, wie hier an der Sankt-Josef-Straße, zu erhalten, benötigen Radlerinnen und Radler einen sogenannten Transponder, der vor das Türschloss gehalten werden muss. Neben Manfred Dorn freuten sich auch Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer (Mitte) und Dorns Kollege, Fernando Quiroga, dass die neuen Abstellanlagen fertig sind. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Elshoff)

Ibbenbüren, 25. Juni 2021. Der Vorher-Nachher-Vergleich ist frappierend. Wo bislang einfache Fahrradbügel beziehungsweise Fahrradständer ihr etwas unscheinbares Dasein fristeten, stehen jetzt auffällige, schicke Häuschen. Na gut, richtige Häuser sind die neuen Fahrradabstellanlagen an der Autobahn 30 nicht. Sie bieten aber zum Beispiel – genauso wie ein Haus – ein schützendes Dach über den Kopf. Für Fahrräder wie für deren Besitzer. Und das ist noch nicht alles, was die neuen Abstellanlagen können. Doch dazu später mehr.

An gleich drei Stellen an der Autobahn 30 schmücken die in schickem Anthrazit gehaltenen Fahrradabstellanlagen die dortigen Mitfahrerparkplätze: an der Abfahrt Ibbenbüren (Münsterstraße), an der Abfahrt Ibbenbüren-West (Sankt-Josef-Straße) und an der Abfahrt Laggenbeck (Ledder Straße). Am heutigen Freitagvormittag wurden die neuen Leezen-Domizile im Beisein von Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

„Die neuen Abstellanlagen stellen eine hervorragende Ergänzung dar“, freute sich Dr. Marc Schrameyer über diesen weiteren wichtigen Baustein im Rahmen des Mobilitätskonzeptes der Stadt Ibbenbüren. So würden sie beispielsweise allen Pendlerinnen und Pendlern die Chance bieten, morgens nicht unbedingt mit dem Auto herkommen zu müssen. „Hier können sie ihr Rad nun sicher, das heißt wetter- und diebstahlgeschützt, abstellen“, betonte der Bürgermeister.

Rund acht Wochen hat der Aufbau der drei Fahrradabstellanlagen, die über insgesamt 50 Einstellplätze (14 an der Abfahrt Ibbenbüren sowie jeweils 18 an den Abfahrten Ibbenbüren-West und Laggenbeck) verfügen, in Anspruch genommen. Die Gesamtkosten betragen etwa 140.000 Euro, finanziert aus dem Paket zur Verbesserung des Radwegenetzes in Ibbenbüren.

Die neuen Anlagen bieten ihren Benutzerinnen und Benutzern – wie vom Bürgermeister angesprochen – einen sicheren und schützenden Abstellplatz für ihre Fahrräder. Sicher vor allem deshalb, weil der Zugang nur über einen sogenannten Transponder möglich ist. Dabei handelt sich um einen kleinen Chip, der vor das Türschloss der Anlage gehalten werden muss, damit diese sich öffnet. „Abgeschlossen werden muss das eigene Fahrrad in den Abstellanlagen aber trotzdem, damit es versichert ist“, betont Fernando Quiroga von der städtischen Abteilung Straßenbau.

Erhältlich ist der persönliche Transponder bei der Tourist-Information der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH. Für eine Nutzung einer Fahrradabstellanlage bis zu vier Wochen erfolgt die Ausgabe kostenlos. Wer sein Fahrrad sechs Monate lang darin unterstellen möchte, zahlt zehn Euro. 20 Euro werden fällig für eine einjährige Nutzung. Pro Transponder ist ein Pfandbetrag in Höhe von 30 Euro zu hinterlegen, der nach Ende der Nutzungszeit zurückgezahlt wird.

In den Planungen bereits weit fortgeschritten ist in diesem Zusammenhang die Einführung einer Smartphone-App, die mittelfristig die Transponder-Lösung ersetzen soll. Mit der App soll Nutzerinnen und Nutzer in der Zukunft der Zugang zu allen städtischen Fahrradabstellanlagen, wie etwa die am Bahnhof Laggenbeck oder zukünftig auch an den Bahnhöfen Püsselbüren und Ibbenbüren, ermöglicht werden. „Unser Ziel ist, dass alle Anlagen über dasselbe technische System laufen“, erklärt Fernando Quiroga. Ferner soll im Umfeld der drei neuen Fahrradabstellanlagen mittelfristig Beleuchtung installiert werden.

Wer eine Fahrradabstellanlage auf den Mitfahrerparkplätzen an der Autobahn 30 nutzen möchte, kann sich zum Mieten eines Transponders an die Tourist-Information Ibbenbüren im Kulturhaus an der Oststraße 28 wenden. Entweder persönlich montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr, telefonisch unter 05451 5454540, oder per Mail an info@stadtmarketing-ibbenbueren.de.