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Datum: 04.08.2020

Ludgerischule: Stadt investiert 210.000 Euro in Beleuchtung und Akustik

Beitrag zum Klimaschutz

Geldscheine
Bild von moerschy auf Pixabay

Ibbenbüren, 4. August 2020. Wer in diesen Wochen an der Ludgerischule im Ortsteil Püsselbüren vorbeikommt, mag sich wundern: Von sommerferienhafter Ruhe keine Spur. Emsig geht es vielmehr im Innern des Schulgebäudes zu, auch ohne Kinder und ihre Lehrer. Denn bis zum Ende der unterrichtsfreien Zeit sind hier Arbeiter damit befasst, vornehmlich in Bereichen über den Köpfen von Schülern Neues zu schaffen.

Konkret: In der Grundschule stehen die Einrichtung einer Alarmierungsanlage, der Einbau von Sicherheitsbeleuchtung sowie moderner und energieeffizienter LED-Leuchten, darüber hinaus die Montage neuer Akustikdecken plus die Sanierung von Toiletten auf dem Arbeitsplan. Ein Pensum, das sich sehen lassen kann.

Die Investition dazu kann dies ebenfalls: Die finanzielle Leistung der Stadt Ibbenbüren alleine für die LED-Beleuchtung in der Püsselbürener Schule liegt bei 130.000 Euro. „Im Detail werden hier 377 Leuchten in verschiedenen Ausführungen eingesetzt“, erläutern Ulrich Brandebusemeyer und Mario Kempkes vom Facility-Management der Stadtverwaltung die Abläufe. Brandebusemeyer zeichnet hierbei für den baulichen Teil des städtischen Gebäudemanagements verantwortlich. Sein Kollege Kempkes hat derweil ein Auge auf Verwaltungstechnisches und Finanzielles, was entsprechende Projekte angeht. Ein Blick in die Materiallisten zeigt, dass zu den 377 Leuchtkörpern unter anderem 250 sogenannte Einbau-Einlegeleuchten zählen. Alles, was für Licht über den Schülerköpfen sorgt, ist ein hochspezielles Metier. Eines, mit dem allerdings auch ein klarer städtischer Beitrag zum Klimaschutz vor Ort geleistet wird, wie die bekannten Bilanzen solcher modernen Leuchten bereits in der Vergangenheit erwiesen haben.

Investitionsintensiv geht es auch in anderer Hinsicht an der Decke zu: Nicht weniger als 80.000 Euro wendet die Stadt Ibbenbüren für den Einbau neuer Akustikplatten auf. Enthalten in diesem Rahmen sind, wie Mario Kempkes darlegt, unter anderem auch die Demontage der alten Akustikdecken, außerdem Brandschutzarbeiten.

Um sich jenseits des Finanziellen einen Eindruck von der Dimension des Akustikdeckeneinbaus in der Schule für junge Püsselbürener zu verschaffen, ist es hilfreich, einmal zu schauen, wo überall die Arbeiter an die Decke gehen. Der Großteil der in Angriff genommenen Gesamtfläche fällt mit 950 Quadratmetern auf Klassen- und Büroräume. Auf Platz zwei rangieren mit 500 Quadratmetern Fläche Flure und Treppenhäuser der Schule. 115 Quadratmeter Platten werden sich am Ende in den Sanitärbereichen verbaut finden, 100 Quadratmeter in der Dachschrägenbekleidung. Die Küchendecke schlägt mit immerhin noch 70 Quadratmetern Akustikplattenelementen zu Buche.

Die aktuellen Arbeiten an der Ludgerischule stehen dabei exemplarisch für das stetige städtische Investitionsprogramm an Ibbenbürener Schulen. Das jährlich fortlaufende XXL-Paket trägt der Zielvorgabe Rechnung, für gutes Lernen von Kindern und Jugendlichen entsprechend gute räumliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Ein Anspruch, der von der Stadtverwaltung übrigens trotz der Corona-Pandemie und ihrer Folgen zielstrebig weiter verfolgt wird. Mit Erfolg zudem, wie die Bauarbeiten an der Püsselbürener Schule zeigen.