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Datum: 05.08.2022

Integrationskonzept: Zweite Workshop-Phase steht bevor

In der Mensa des Goethe-Gymnasiums / Stadt hofft auf viele teilnehmende Bürgerinnen und Bürger / Anmeldung ist nicht erforderlich

Mensa Goethe-Gymnasium
Die Mensa des Ibbenbürener Goethe-Gymnasiums (Foto: Stadt Ibbenbüren / Lore Schürmann)

Ibbenbüren, 5. August 2022. Der Auftakt war vielsprechend. So nahmen Mitte Mai dieses Jahres zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an den ersten vier Workshops zur Erarbeitung eines gesamtstädtischen Integrationskonzeptes teil. Jetzt geht es weiter mit der zweiten Workshop-Phase – und auch diesmal hofft die Stadt auf ein erneut großes Interesse aus der Bevölkerung.

Integrationskonzept – worum geht es dabei genau?

Ibbenbüren ist eine bunte Stadt. Schon jetzt werden im Sinne einer interkulturellen Offenheit und einer aktiven Gestaltung des Zusammenlebens zahlreiche Wege beschritten. Diese Arbeit im Rahmen eines planvollen, effektiven Zusammenwirkens fortzusetzen, zu fördern und gegebenenfalls auszubauen – hierbei soll das Ibbenbürener Integrationskonzept helfen, das als gesamtstädtisches Programm zur Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund entwickelt werden soll. Es entsteht gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den in Ibbenbüren tätigen Vereinen, Verbänden, Institutionen und Organisationen, der Politik und Verwaltung und wird vom Ibis-Institut aus Duisburg begleitet.

Was bisher erreicht wurde

Um die vorhandenen Angebote und Strukturen in Sachen Integrationsarbeit zu erfassen und Herausforderungen und Lücken zu erkennen, hatte die Stadt Ibbenbüren im Frühjahr bereits alle Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener zur Teilnahme an einer Online-Umfrage eingeladen. Zudem waren mit verschiedenen Expertinnen und Experten Interviews geführt worden. Aus der Online-Umfrage und den Interviews hatten sich die vier Themenschwerpunkte „Sprache und Bildung“, „Beratung und Hilfestellung“, „Zusammenleben und Freizeit“ sowie „Transparenz und Vernetzung“ ergeben. Bei den Workshops im Mai wurden dann zu den vier Themenfeldern jeweils vier sogenannte Herausforderungen ermittelt. Diese Herausforderungen sollen nun in der zweiten Workshop-Phase näher betrachtet werden, und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen hierzu konkrete Maßnahmenvorschläge entwickelt werden. Die Ergebnisse aus diesen Workshops fließen dann letztlich in das Integrationskonzept für Ibbenbüren ein.

Die Termine der zweiten Workshop-Phase

Die Workshops finden am Mittwoch, 17. August, und Donnerstag, 18. August, jeweils in der Mensa des Ibbenbürener Goethe-Gymnasiums statt – und zwar wie folgt:

Mittwoch, 17. August
17 Uhr: Workshop 1 – Thema: „Transparenz und Vernetzung“
19 Uhr: Workshop 2 – Thema: „Beratung und Hilfestellung im Alltag“

Donnerstag, 18. August
17 Uhr: Workshop 3 – Thema: „Bildung und Arbeit“
19 Uhr: Workshop 4 – Thema: „Zusammenleben und Freizeit“

Alle Workshops sind öffentlich und es können alle Interessierten daran mitwirken. „Wir freuen uns natürlich auch diesmal, wenn möglichst viele Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen“, sagt Brigitte Janz, zuständige Geschäftsbereichsleiterin der Stadt. „Bringen Sie gerne Nachbarn, Freunde und Kollegen mit. Wir freuen uns auf viele Ideen, Ansichten und kreativen Input.“

Es besteht die Möglichkeit, an einem, mehreren oder allen Workshops teilzunehmen. Dabei ist es unerheblich, ob jemand bereits an der ersten Workshop-Phase teilgenommen hat oder nicht. Jede Ibbenbürenerin und jeder Ibbenbürener ist eingeladen. Eine Anmeldung zu den Workshops ist nicht erforderlich.

„Integration ist eine Aufgabe, die uns alle angeht und je mehr Menschen sich dieser Aufgabe annehmen, desto besser werden wir sie lösen können“, hofft Brigitte Janz, wieder auf viele Teilnehmende an den zwei Workshop-Tagen. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer: „Nutzen Sie die Möglichkeit, sich in diesen Prozess aktiv einzubringen. Integration ist eine Aufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“