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Datum: 28.06.2022

Innenstadt und Püsselbüren werden unter die Lupe genommen

Auftaktworkshop zum Fußverkehrs-Check für Ibbenbüren

Innenstadt und Püsselbüren werden unter die Lupe genommen
Der Auftakt-Workshop zum Fußverkehrs-Check fand jetzt im Rathaus statt. (Foto: Stadt Ibbenbüren)

Ibbenbüren, 28. Juni 2022. Fußverkehrs-Check, die Erste. In der vergangenen Woche fand der Auftakt-Workshop für den Fußverkehrs-Check statt. Dabei wird die Situation des Fußverkehrs in Ibbenbüren in mehreren öffentlichen Rundgängen und Workshops vor Ort diskutiert: Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnten vielleicht Sitzbänke einen Fußweg attraktiver machen? Wo gibt es weitere Probleme? Anschließend werden gemeinsam Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs entwickelt. Kern dieses Verfahrens sind zwei Begehungen, bei denen konkret an Ort und Stelle die Situation der zu Fuß Gehenden analysiert wird.

Die Begehungen wurden in einem Auftaktworkshop gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vorbereitet. Im großen Ratssaal des Ibbenbürener Rathauses befassten sich zahlreiche Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener mit dem „Verkehrsmittel“ Zu-Fuß-Gehen. Der städtische Verkehrsplaner Benedikt Franz begrüßte die Teilnehmenden, Niklas Rischbieter von der Planersocietät, einem Fachbüro zum Thema Mobilität, lieferte Zahlen, Daten und Fakten zum Thema. Zuvor hatte schon Michael Johannemann vom Zukunftsnetz Mobilität NRW zum Thema einleitend referiert. Anschließend wurde lebhaft diskutiert.

Geplant sind für den Fußverkehrs-Check zwei Routen, die in der Gruppe abgegangen und analysiert werden sollen. Route eins befasst sich mit der Situation in der Innenstadt und führt vom Bahnhof aus über den Oberen und den Unteren Markt in Richtung Aasee. Route zwei führt in Püsselbüren vom neu umgestalteten Bahnhof über den Püsselbürener Damm in Richtung des südlichen Wohnsiedlungsgebietes. „Schon jetzt wurden erste Problemstellungen und Wünsche der Fußgänger identifiziert, die bei den Begehungen genauer in Augenschein genommen werden sollen“, sagt Benedikt Franz. „Wir können uns also auf viele Ideen freuen.“

Termine für die öffentlichen Begehungen gibt es auch schon. Die Route Innenstadt wird am Donnerstag, 18. August abgegangen, die Route Püsselbüren am Mittwoch, 24. August. Die genauen Zeiten werden noch bekannt gegeben. Zum Abschluss-Workshop am Dienstag, 27. September, werden die Ergebnisse der Begehungen samt erster Lösungsvorschläge präsentiert und mögliche Maßnahmen erörtert. Ein Abschlussbericht soll zum Ende des Jahres erstellt sein und anschließend den politischen Gremien präsentiert werden.

Die Fußverkehrs-Checks unterstützen die kommunale Fußverkehrsförderung. Sie sollen dazu beitragen, in der Kommune sichere und attraktive Fußwege zu schaffen. Gerade beim Fußverkehr ist das Wissen der Bürgerinnen und Bürger gefragt, denn sie sind die Expertinnen und Experten vor Ort, ihre Erfahrungen sind wichtig.

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