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Datum: 13.05.2022

Ideen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger sind gefragt

Workshop-Phase zum neuen Integrationskonzept der Stadt Ibbenbüren beginnt

Dorfgemeinschaftshaus Laggenbeck
Dorfgemeinschaftshaus Laggenbeck

Ibbenbüren, 13. Mai 2022. Die Stadt Ibbenbüren ist auf dem Weg, unter Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der in Ibbenbüren tätigen Vereine, Verbände, Institutionen und Organisationen, ein gesamtstädtisches Konzept zur Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund zu entwickeln.

Um die vorhandenen Angebote und Strukturen zu erfassen und um Herausforderungen und Lücken zu erkennen, wurden bereits eine Online-Umfrage durchgeführt sowie mit verschiedenen Expertinnen und Experten Interviews geführt. Aus der Online-Umfrage und den Interviews haben sich vier Themenfelder ergeben, die jetzt in verschiedenen Workshops aufgearbeitet werden sollen.

Zu jedem Thema sind dabei zwei Workshops vorgesehen. Die erste Workshop-Phase findet am Dienstag und Mittwoch, 17. und 18. Mai, statt. Die zweite Workshop-Phase ist am 17. und 18. August geplant.

Die Workshops am 17. und 18. Mai finden im Dorfgemeinschaftshaus in Laggenbeck statt:

17. Mai 2022:
17.00 Uhr: Workshop 1, Thema: Transparenz und Vernetzung
19.00 Uhr: Workshop 2, Thema: Beratung und Hilfestellung im Alltag

18. Mai 2022:
17.00 Uhr: Workshop 3, Thema: Sprache und Bildung
19.00 Uhr: Workshop 4, Thema: Zusammenleben und Freizeit

Die Workshops sind öffentlich und es können alle Interessierten daran mitwirken, Empfehlungen für die künftige Integrationsarbeit zu erarbeiten. Diese zielen auf die Steuerung wie auch auf ganz praktische, direkte Maßnahmen. Die Ergebnisse aus diesen Workshops fließen dann letztlich in das Integrationskonzept für Ibbenbüren ein.

Die Workshops beginnen mit einem kurzen Input zu den Ergebnissen der Bestandsaufnahme (Interviews mit den Expertinnen und Experten, Online-Umfragen mit Bürgerinnen, Bürgern und Institutionen). Anschließend folgt die Vorstellung der für das Handlungsfeld des jeweiligen Workshops zentralen Herausforderungen. Diese Herausforderungen werden anschließend intensiv diskutiert: Sind sie stimmig? Fehlt etwas? Gibt es weitere Herausforderungen zu ergänzen? Müssen Herausforderungen umformuliert werden? Aus der Gruppe heraus werden die Herausforderungen dann priorisiert. Mit den fünf wichtigsten Herausforderungen wird dann weitergearbeitet und es werden erste Ideen für Maßnahmenansätze gesammelt. „Gerade hier hoffen wir auf viele Anregungen von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt“, sagt der städtische Fachdienstleiter Soziales, Manfred Meßmann. „Sie sind ja schließlich die Expertinnen und Experten, und sie sind das Fundament, auf dem das Integrationskonzept am Ende abschließend stehen wird.“

Die zweite Workshop-Phase im August wird dann darauf zielen, die Maßnahmenansätze zu vertiefen und zu konkreten Maßnahmen zu jeder der fünf am höchsten priorisierten Herausforderungen zu präzisieren. Dazu werden dann auch „Ziele“, „Zielgruppen", „Sozialraumbezug“, und „benötigte Ressourcen“ ergänzt, soweit diese sich nicht bereits aus der Bestandsaufnahme und der ersten Workshop-Phase ergeben haben (gerade bei Zielen und Zielgruppen ist das eigentlich immer schon aus der Bestandsaufnahme in weiten Teilen gesetzt).

Alle Workshops sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.. „Wir freuen uns natürlich, wenn möglichst viele Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen“, sagt Brigitte Janz, zuständige Geschäftsbereichsleiterin der Stadt. „Bringen Sie gerne Nachbarn, Freunde und Kollegen mit. Wir freuen uns auf viele Ideen, Ansichten und kreativen Input.“

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