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Datum: 29.04.2021

Ibbenbürener verhalten sich vorbildlich

Kommunaler Ordnungsdienst kontrolliert Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen / Kontrollen am 1. Mai

Ibbenbürener verhalten sich vorbildlich
Auf Patrouille: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes kontrollierten in der Nacht zum Donnerstag im Stadtgebiet, wie hier in der Ibbenbürener Innenstadt, die Einhaltung der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen. Nur wenige Verstöße wurden dabei festgestellt. (Foto: Stadt Ibbenbüren)

Ibbenbüren, 29. April 2021. Seit dem vergangenen Samstag gelten im gesamten Kreis Steinfurt aufgrund der hohen Corona-Inzidenzwerte die Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz („Bundes-Notbremse“). Das bedeutet: Nur aus triftigem Grund dürfen die Bürgerinnen und Bürger zwischen 22 Uhr und 5 Uhr das Haus oder die Wohnung verlassen.

Der Fachdienst Recht und Ordnung der Stadt Ibbenbüren kontrolliert seitdem regelmäßig stichprobenartig die Einhaltung der Ausgangsregeln. So auch am Mittwochabend, als ab 22 Uhr und in der Nacht mehrere Teams des Kommunalen Ordnungsdienstes unterwegs waren. Dabei wurden vor allem bekannte Hotspots im Stadtgebiet aufgesucht. Das Ergebnis: Nur vereinzelt gab es Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen.

„Der Großteil der Ibbenbürener hat viel Verständnis für die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und verhält sich vorbildlich", bilanzierte der Fachdienstleiter Recht und Ordnung, Sebastian Janning, der den Einsatz leitete, am Tag darauf. Nur wenige Bürgerinnen und Bürger seien nach 22 Uhr unterwegs gewesen. Die meisten von ihnen hätten dafür einen triftigen Grund gehabt, weil sie sich etwa auf dem Weg von der Arbeit nach Hause befanden. Größere Personenansammlungen mussten nicht aufgelöst werden, es seien jedoch einzelne Verwarnungen ausgesprochen worden, so Janning weiter.

„Wir haben die Aufgabe, die Coronaschutzregelungen durchzusetzen und werden weiterhin Kontrollen durchführen“, erläuterte der Leiter des Fachdienstes Recht und Ordnung. Der Kommunale Ordnungsdienst könne allerdings nicht immer überall sein. Daher sei es umso wichtiger, dass die Bürgerinnen und Bürger weiter ihre Kontakte reduzieren und möglichst zu Hause bleiben. „Nur so kann die Eindämmung der Pandemie gelingen“, betonte Sebastian Janning.

Der städtische Fachdienst Recht und Ordnung weist zudem darauf hin, dass sich aktuell ein Haushalt mit nur einer weiteren Person eines anderen Haushaltes einschließlich der zu diesem Haushalt gehörenden Kinder treffen darf. Darüber hinaus sind Partys und Feiern nach der Coronaschutzverordnung generell untersagt. Ein Maibaum-Aufstellen mit mehreren Personen, ein „Tanz in den Mai“ oder eine Bollerwagen-Tour am 1. Mai sind daher in diesem Jahr nicht möglich. „Auch hier appellieren wir an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Wir werden aber auch Schwerpunktkontrollen am 1. Mai durchführen", so Janning abschließend.