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Datum: 30.04.2021

Stadt fördert Bau von privat oder gewerblich genutzten Photovoltaik-Anlagen

Ibbenbüren erneuert den Klimafonds

Photovoltaik Sonnenenergie PV
Symbolbild (Foto: Adobe Stock / zhou,yilu)

Ibbenbüren, 30. April 2021. Die Stadt Ibbenbüren fördert auch in diesem Jahr den Bau von privat und gewerblich genutzten Photovoltaikanlagen. In seiner Sitzung am Donnerstag gab der Rat der Stadt Ibbenbüren grünes Licht für die Neuauflage des Klimafonds. 50.000 Euro Fördermittel stehen damit ab sofort bereit. Beantragt werden kann die Förderung von Privatleuten ebenso wie von Gewerbetreibenden, Freiberuflern und Dienstleistern.

„Der Klimafonds ist eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen wir im Rahmen der ‚Klimaoffensive 2020‘ unseren Beitrag für gutes Klima leisten wollen“, betont Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. Die Förderung von Solarstrom ist dabei erst der Anfang. Weitere Projekte, wie Dachbegrünungen, werden schon bald folgen. Alle Informationen zu den Förderprogrammen und Projekten der Stadt Ibbenbüren im Bereich Klima- und Umweltschutz gibt es auf der neu gestalteten Website www.klima.ibbenbueren.de.

Mit dem jetzt beschlossenen Klimafonds werden Photovoltaikanlagen auf Privathäusern mit einer Mindestleistung von 3,5 kWp mit zehn Prozent des Anschaffungspreises, maximal 750 Euro, bezuschusst. In Kombination mit der gleichzeitigen Installation eines Stromspeichers gibt es eine Förderung von bis zu 1500 Euro (ebenfalls maximal zehn Prozent des Anschaffungspreises). Für gewerblich genutzte Immobilien gibt es eine maximale Förderung von 1000 Euro für eine mindestens 20 kWp große PV-Anlage sowie maximal 1500 Euro für eine PV-Anlage inklusive Speicher. Auch hier gilt, dass die Fördersumme höchstens zehn Prozent des Anschaffungspreises beträgt.

Bedingung für den Erhalt eines Zuschusses für Privatleute und Gewerbetreibende ist, dass mit dem Bau der PV-Anlage nicht vor dem Erhalt des Zuwendungsbescheides begonnen werden darf. Anders als Ende vergangenen Jahres werden also keine bestehenden Anlagen gefördert, sondern ausschließlich neu geplante Photovoltaikanlagen.

Erstmals hatte der Rat im vergangenen Jahr mit dem Klimafonds 50.000 Euro für die Förderung von privaten und gewerblich genutzten PV-Anlagen und Batteriespeichern bereitgestellt – mit Erfolg: Annähernd 30 Anträge wurden Ende vergangenen Jahres in kürzester Zeit bewilligt. Mit der Zustimmung in der Ratssitzung geht der Klimafonds jetzt als ein Beitrag im Rahmen der Klimaoffensive der Stadt Ibbenbüren in die nächste Runde.

Beantragt werden kann die Förderung aus dem Klimafonds mit dem Antragsformular, das unter www.klima.ibbenbueren.de zum Download bereit liegt. Auf der Webseite zur Klimaoffensive können auch die Förderrichtlinien eingesehen werden. Alle Fragen zum Klimafonds beantwortet der Klimaschutzmanager der Stadt Ibbenbüren, Steffen Boße, Telefon 05451 931-7025, E-Mail steffen.bosse@ibbenbueren.de.

Alle Informationen zum Thema: www.klima.ibbenbueren.de